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	<title>latex &#8211; Latex Geschichten</title>
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	<description>Latexgeschichten nach deinem Geschmack. Tauche in die Welt des Latex ein und lass dich von unseren Geschichten inspirieren.</description>
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		<title>Latexgeschichte Die Moral</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom Krauss]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 15:13:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Latex]]></category>
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					<description><![CDATA[Latexgeschichte über zwei Liebende Die Moral Das Vorurteil ist ein unentbehrlicher Hausknecht, der lästige Eindrücke von der Türschwelle weist. Nur darf man sich von seinem Hausknecht nicht selber hinauswerfen lassen. (Karl Kraus) Sven war heute sehr übellaunig. „Ich könnte diese Tussi umbringen. Erst will sie, dass wir mehr schreiben. Dann erwartet sie, dass wir jeden &#8230; <a href="https://geschichten.latexcrazy.com/latexgeschichte-die-moral/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Latexgeschichte Die Moral</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Latexgeschichte über zwei Liebende</h1>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;">Die Moral</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><em>Das Vorurteil ist ein unentbehrlicher Hausknecht, der lästige Eindrücke von der Türschwelle weist. Nur darf man sich von seinem Hausknecht nicht selber hinauswerfen lassen. (Karl Kraus)</em></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sven war heute sehr übellaunig. „Ich könnte diese Tussi umbringen. Erst will sie, dass wir mehr schreiben. Dann erwartet sie, dass wir jeden Mist handschriftlich in die Akten bringen. Nun verlangt sie, dass jeder Mist mit Computer geschrieben und eingeklebt wird &#8211; wegen der Leserlichkeit. Jetzt wünscht sie, dass alles mit Schreibmaschine getippt wird, weil wir natürlich nur noch Textbausteine nehmen. Und als allerneustes erwartet sie, dass wir wieder alles mit der Hand schreiben wegen der Authentizität. Wenn der Chef so ein Chaos anordnet, würde ich an seiner Zurechnungsfähigkeit zweifeln. Aber dass eine Assistentin des Geschäftsführers jetzt mehr über unsere Arbeit zu sagen hat als wir selbst, das kotzt mich an.“ Er war kaum zu beruhigen. „Schon wenn ich ihre Erscheinung sehe, bin ich sauer. Eine Frau im Anzug ist schon pervers, der Goldschmuck macht sie auch nicht schöner und wenn ich ihre Rolex sehe, dann verstehe ich alle eure Vorurteile gegen Wessis.“ „Sie ist keine Wessi!“ korrigierte ihn Claudia. „Das tut doch überhaupt nichts zur Sache. Dir ist doch sonst auch egal, wo die Wessis herkommen. Sie ist arrogant, völlig abgehoben und sie verlangt Unmögliches.“<span id="more-21"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia bewunderte Frau Teichholz. Sie hatte Jura studiert, arbeitete in der Geschäftsführung und setzte in dieser Eigenschaft durch, das die Ärzte ihre ständig steigenden Verwaltungsaufgaben erledigten. Sie war eine auffallend schöne Frau, die sich auf dem Niveau der Chefärzte sicher bewegte und die ihre stets unpopulären Wünsche immer durchsetzte. „Übrigens heißt sie Katrin. Womit hat sie dich denn so herausgefordert?“ „Sie hat sich gewünscht, dass ich bis Montag alle Zuarbeiten zu einer Klinikhomepage erstelle. Sie wünscht den ganzen Kram in Englisch, Russisch und Deutsch, alles in HTML und mit Bildern. Ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll.“ „Hast du ihr das gesagt?“ „Ja, sie hat mir gesagt, dass sie selbst auch genug zu tun habe und wegen Homepage bis Montag in der Verwaltung durcharbeitet. Das war die dritte Mahnung, ich sollte den Kram schon vor Wochen abgeben. Die kompletten Texte liegen auf meinem Rechner. Englisch habe ich fertig, aber wer kann in aller Welt kann hier so gut Russisch? Ich könnte sie entführen und bis zur Präsentation Montag früh einsperren! Leider habe ich dann bald Polizei auf dem Hals.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Erstens kannst du mir die Texte geben. Ich gebe sie Schwester Marina, die kann besser Russisch als Deutsch und ist überglücklich, wenn sie als Wolgadeutsche uns mal was voraus hat. Bei ihrer Angst, hier nicht integriert zu werden, tut sie alles fürs Krankenhaus. Und zweitens: Wenn du Katrin entführen willst, musst du dich eben geschickt genug anstellen. Ich mache mit.“ „Und warum?“ „Weil ich mal was erleben will!“ Claudia sagte ihm nicht, dass die Vorstellung, jemanden zu fesseln, der sich wehrte, sehr erregte. Svens Gegenwehr konnte sie sicher nicht vertragen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Wie willst du sie fangen?“ fragte Sven. „Mit Chloroform. Sie sitzt ewig in der Verwaltung. Niemand vermisst sie. Sie beklagt sich oft, dass sie völlig allein ist und die Zeit mit Arbeit totschlagen muss. Du musst nur ihren Computer vom Netz abkoppeln, dann kommt sie in den dunklen Keller zum Server. Und dann kannst du sie einfach raustragen. Die Verwaltung samt Innenhof ist freitags ab eins praktisch tot. Ich würde sie in unseren Bungalow bringen. Die Garage ist gut verschließbar und schön einsam.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sven lachte bei der Vorstellung: „Wie willst du verhindern, dass sie dich identifiziert?“ „Ich kann sie im Dunklen transportieren. Damit sie nichts hört, bekommt sie Musik. Du hast mich mit Kuschelrock von der Umgebung abgeschirmt, das würde ich auch tun. Es beruhigt. Und um keine Mikrofaserspuren zu hinterlassen, würde ich sie in Plastik oder Gummi einpacken. Das hilft auch gegen Fingerabdrücke und, wenn man sauber arbeitet, gegen genetische Fingerabdrücke.“ „Hast du zuviel Krimis gelesen?“ lachte Sven weiter. Er klang aber gespannt. „Nein, aber ich habe aus Neugierde ein paar Medizin-Vorlesungen besucht. Rechtsmedizin und das Lieblingsthema von Professor Krimi-Krause: Der Hochintelligenztäter. Er hat sehr plastisch über die erschreckend niedrige Aufklärungsrate der Untaten von Ärzten und Schwestern geredet und die gängigen Untersuchungsmethoden der Kripo geredet.“ Sven lachte weiter: „Gut. Wenn du sie mir bewusstlos übergibst, bringe ich dir deine Katrin, wohin du willst.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia überdachte die Risiken und Folgen einer Entführung. Wenn sie den kleinen Erfolg, Frau Teichholz zu ärgern, dagegen sah, sprach überhaupt nichts dafür. Andererseits träumte sie schon lange von einem perfekten Verbrechen und hatte nur keine Idee, wie sie so etwas begehen könnte, ohne jemandem richtig wehzutun.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schon am nächsten Abend stand Claudia im schwarzen Lycracatsuit im Keller der Verwaltung. Sie hatte sich eine schwarze, etwas raschelnde Nylonjacke übergezogen, von der sie glaubte, dass sie auch bei einer kleinen Reiberei keine Fasern verlieren werde. Alle Flurtüren waren auf wie immer und an den vielen dunklen Fenstern sah sie, dass ihr Opfer allein im Haus war. Claudia hatte sich extra ein paar neue Schuhe gekauft, die sie nach ihrem einzigen Einsatz entsorgen wollte. Sie zog sich ein paar OP-Handschuhe an und war nun sicher, dass an ihrer Kleidung nicht eine Hautschuppe von ihr war. Ihre langen Haare steckten unter einer Maske, die nur die Augen freiließ.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia hatte bis zum Schichtwechsel um zehn abends und war sicher, dass niemand mehr das Krankenhaus betreten oder verlassen würde. Sie ging zum Netzverteilerschrank, im Kellerflur, öffnete ihn und zog den Stecker K31 heraus. Da K31 auf der Steckdose von Katrins Rechner stand, brauchte sie jetzt nur noch zu warten. Schon drei Minuten später hörte sie vorsichtige Schritte im Treppenhaus. Katrin kam und ging zielsicher zum Verteilerschrank. Sie öffnete ihn und suchte etwas. Genau darauf hatte Claudia gewartet. Sie hatte ein chloroformgetränktes Stoffstück in der Hand und drückte es Katrin auf Mund und Nase. Mit dem linken Arm klammerte sie sich einfach an Katrin fest. Die Gegenwehr war nur kurz, dann wurde Katrins Körper schlaff.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia legte Katrin auf eine große Plastiktüte. Sie kontrollierte ihren Kreislauf und fesselte ihr die Hände mit einer Handschelle auf dem Rücken. Dann wickelte sie Füße, Knie und Ellbogen mit einigen Lagen Haushaltsfolie und ein paar dicken Runden Teppichklebeband fest. So gefesselt schob sie sie in einen Schlafsack und wartete, bis Katrin die Augen öffnete. Sie drückte ihr einen Knebel in den Mund, verband ihr die Augen mit breitem Gummiband und lies sie einfach liegen. Schnell brachte sie den Netzwerkschrank wieder in Ordnung, ging zu Katrins Zimmer, machte den Computer ordentlich aus, sammelte Katrins Handtasche und ihr Schlüsselbund ein und schloss ab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Im Keller wälzte sich Katrin solange ängstlich hin und her. Katrin hatte sich eine Alienmaske mit Sprachverzerrer gekauft und setzte sie nun auf. Sie wollte sich eigentlich den ganzen Überfall maskieren, hatte dann aber wegen des kleinen Gesichtsfeldes im entscheidenden Augenblick die Maske weggelegt. Sie strich Katrin übers Gesicht und sagte „Du wirst jetzt entführt. Wenn du ruhig bleibst, passiert dir nicht viel! Wirst du kooperieren?“ Katrin schüttelte langsam den Kopf. „Dann eben nicht!“ Claudia hatte Sorgen, ob sie die zwanzig Zentimeter kleinere Person tragen konnte. Mit aller Kraftanstrengung hob sie den Schlafsack mit der gefesselten Katrin hoch. Die zappelnde Bürde war leichter als erwartet. Claudia warf sie auf ihre Schulter und ging mit elastischen Schritten die Treppe hoch bis zum Hinterausgang.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Oben war sie schon etwas aus der Puste. Sie schaute sich um. Der Hof war leer. Sven nickte ihr beruhigend zu, so wusste sie, dass die Luft rein war. Sie ging schnell zu Katrins Tussi-Auto, einem schwarzen Opel Tigra, öffnete den Kofferraum und stieg ein. Claudia hasste dieses Auto, weil es so schön wie unbrauchbar war und weil gerade eine Getränkekiste in den Kofferraum passte. Zu Fräulein Doktor Teichholz passte es wie die Faust aufs Auge: elegant, teuer und nur für eine Person geeignet. Auf jeden Fall passte Katrin in den Kofferraum und strampelte dort herum. Claudia fuhr so, wie sie war mit Maske und Handschuhen, vom Hof und hielt erst in einer dunklen Seitenstraße. Hier stieg sie aus und zog die Maske von ihrem Kopf. Über den Sitz zog sie eine Plastiktüte, falls doch ein Haar aus ihrem heute mal geflochtenen Zopf ausbrechen sollte. Dann stieg sie wieder ein und fuhr zu ihrem Bungalow. Sie musste anerkennen, dass sich der Tigra sehr schön fuhr, wenn sie auch etwas eng saß.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sven hatte die Garage des Bungalows mit viel schwarzer Plastikfolie so ausstaffiert, dass keine Wand wiederzuerkennen war. Er hatte am Kellerboden ein Meterstück Kette verankert und an der Stirnseite ein Andreaskreuz aus zwei dicken Brettern gezimmert. Er hatte außer einer Luftmatratze und einem Eimer keinen Gegenstand in der Garage gelassen. Der Raum sah dunkel aus und war von keiner Seite einsehbar. Sven hatte Angst bekommen, daher musste Claudia allein kidnappen gehen. Die Raumausstattung war sein Versuch, sich zu entschuldigen. Jetzt kam er ihr entgegen und half ihr, das mittlerweile ruhige Bündel aus dem Auto zu heben. Sven hatte auch eine Alienmaske bekommen und einen Gasschutzanzug an. Er wirkte wesentlich bedrohlicher als Claudia, fand sie selbst. Wortlos trug Sven die dicke blaue Daunenrolle in die Garage und legte sie auf den Fußboden. Claudia zog sich solange auch einen Gasschutzanzug mit Alienmaske an. Sie hätte lieber eine Gasmaske benutzt, aber sie fand, dass unter der Gasmaske ihre Stimme zu erkennen war.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In ihrem Kostüm aus dickem gummierten Stoff, das einmal den Chemiekriegern der DDR-Armee gehört hatte, kam sie sich stark und unverletzlich vor und genoss das Gefühl von Macht gegen die am Boden gekrümmte Katrin. Sie zog den Reißverschluss des Schlafsackes auf und sah wie Katrin erfolglos versuchte, irgendwie kleiner zu werden und im Fußraum zu verschwinden. Ihr Gesichtsausdruck war wegen des Pflasters auf dem Mund nicht zu erkennen. Claudia nahm ein dickes Fahrradschloss, zog es um Katrins Taille und kettete sie damit am Boden fest. Dann löste sie die Handschellen und sagte: „Du darfst die Fesselungen abmachen, essen, pullern und schlafen. In 20 Minuten ist dass Licht aus, bis dahin bist du fertig. Wenn du Krach machst, nehme ich dir Wäsche und Schlafsack weg, dann kannst du frieren.“ Katrin zog schnell das Gummiband von ihren Augen und tastete in ihrem Nacken herum, bis sie den Verschluss des Knebels aufhatte. Sie holte aus ihrer Hosentasche ein Taschentuch und tupfte umständlich den Speichel aus ihrem Gesicht. Dann erst fragte sie ruhig: „Wer seid ihr? Was soll das überhaupt?“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia lief es kalt den Rücken hinunter. Ihr „Opfer“ saß ruhig mit gefesselten Beinen halb im Schlafsack und hatte mit dem Öffnen ihrer Augen ihre ekelerregende Selbstsicherheit wiedergewonnen. Ihr Anzug saß, als wäre er nicht gerade in einen Schlafsack gewickelt und geknittert worden und der Fakt, dass Katrin kein Zellstofftaschentuch, sondern in diesem neuen Jahrtausend ein zur Bluse passendes Stoffstück benutzte, ärgerte Claudia. So antwortete sie: „Du darfst dir etwas wünschen, aber nichts fragen. Gute Nacht!“ und ging.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In der Nacht schlief Claudia schlecht. Sie versuchte zu reflektieren, wie sie sich in den letzten Monaten verändert hatte. Sie trug Gummisachen, um sich und Sven zu stimulieren. Sie hatte sich einen Mann erobert, der ihr gefiel und hatte Geschmack an Gummi, Bondage und Atemkontrollspielen gefunden. Das war für sie in Ordnung. Sie hatte Verkehr mit einer Frau und fand Cayen wesentlich aufregender als jeden Mann. Damit war von ihren Moralvorstellungen nicht viel übrig, aber das hatte sich gelohnt. Aber nun entführte sie eine Frau nur zum Spaß. Der Plan, Katrin aus dem Betrieb zu holen, hatte eine Eigendynamik bekommen, die sein nicht für möglich gehalten hatte. Und wenn ihnen ein Fehler passierte, konnte Katrin sie leicht identifizieren. Sven kannte sie dienstlich gut und Katrin war erst gestern in ihrem Zimmer, um Bestellungen für OP-Instrumente zu suchen und bei der Gelegenheit die Nummer ihrer Netzwerksteckdose zu bekommen. Was würde sie tun, wenn sie erkannt wurde?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sie könnte Katrin einfach töten und die Leiche verschwinden lassen. Dann wüsste niemand auf der Welt außer Sven, was passiert war. Sie könnte auch Sven bei einem Bondage-Spiel verunfallen lassen. Claudia schauderte. Sie hatte Katrin entführt und damit die Verantwortung für ihre Unversehrtheit übernommen. Und allein der Gedanke, sie könnte töten, erschreckte sie. Ihr war kalt trotz der warmen Sommernacht. Leise zog sie sich den Schutzanzug an und sah nach Katrin. Katrin hatte sich trotz des Fahrradschlosses um die Taille bis auf die Unterwäsche ausgezogen und schlief augenscheinlich friedlich im Schlafsack.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sofort wanderten Claudias Gedanken in eine andere Richtung. Katrin behandelte die Professoren und anderen Ärzte mit der gleichen herablassenden Selbstsicherheit, die Claudia von den Göttern in weiß selbst oft erfahren hatte. Sie fand diese Sicherheit faszinierend, aber nicht fair. Und sie befand, dass man Katrin diese Sicherheit nehmen sollte. Vielleicht wurde Claudia ja auch sicherer, wenn sie Katrin die Selbstsicherheit nahm. Unter den Gedanken an solche Machtspiele schlief Claudia irgendwann ein.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Am Morgen wusste sie dann ganz genau, dass sie mit Katrin ein Hühnchen zu rupfen hatte, weil die zu viel Macht über Sven hatte. „Tja!“, dachte sie bei sich, „dumm gelaufen, du Karrieretussi. Hättest du heute Nacht Angst gezeigt, dann hätte ich Mitleid mit dir gehabt. So habe ich nur ein paar Ideen, die dir nicht gefallen werden.“ Claudia zog sich wieder den Schutzanzug an, holte sich eine Gummimaske und ging wecken. Katrin lag in schwarzer Unterwäsche im halb zugezogenen Schlafsack und schlief. Claudia trat leise an sie heran und legte ihr mit einem kräftigen Ruck die Handschellen wieder auf dem Rücken an. Dann zog sie der strampelnden Katrin langsam eine schwarze Gummimaske ohne Augenöffnung über. „Guten Morgen! Ich hoffe, du hast ausgeschlafen, denn dies wird ein langer Tag für dich!“ flötete sie leise und hörte, dass ihre Alienstimme unverständlich war. Claudia zog Katrin an der Fessel hoch und schloss ihr das Fahrradschloss ab. Dann zog sie sie rückwärts zum Andreaskreuz. Sie legte ihr erst dicke gepolsterte Fesseln um beide Handgelenke und band sie mit langen Seilen an das Kreuz, bevor sie die Handschellen öffnete.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sofort versuchte Katrin, sich die Maske vom Gesicht zu ziehen. Claudia zog mit aller Kraft an den Seilen, bis sie Katrin mit gestreckten Armen auf Zehenspitzen zu stehen hatte. Sie hörte sich kurz an, wie Katrin unter der Maske schimpfte und nuschelte, dann beschloss sie, für Ruhe zu sorgen. Atemkontrollspiele fand sie für Katrin unangemessen, aber vielleicht sollte sie ihr ein paar ganz geringe Schmerzen zufügen? Bisher zeigte sie keine Angst, sondern nur Ärger über die Freiheitsberaubung. Claudia zog Katrin die Maske vom Gesicht und holte einen Ballknebel. Sofort fletschte Katrin die Zähne und zeigte, dass sie keinen Knebel wollte. Claudia hielt ihr einfach Mund und Nase zu und wartete, bis sie nach Luft schnappen musste. Aber Katrin kämpfte nicht um Luft, sondern trat ihr mit einem kräftigen Ruck zwischen sie Beine.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia hatte sich zur Tarnung ihrer Figur einen Skianzug unter dem Schutzanzug angezogen und merkte nicht viel von dem Tritt, aber den Angriff wollte sie sich nicht gefallen lassen. Sie trat etwas zurück und kniff Katrin mit aller Kraft in die Schamlippen. Die schrie auf und hatte schon den Ballknebel im Mund. „So, du Aas, jetzt wirst du erst mal richtig gesichert, damit du hier niemandem etwas tust!“ schimpfte Claudia. Sie war sauer auf ihr Opfer, obwohl sie völlig unverletzt war und der Versuch, sich wenigstens ein bisschen zu wehren, eigentlich angemessen war. Dann sicherte sie Katrins Beine in weit gespreizter Stellung mit gepolsterten Fesseln am Kreuz und zog die Seile so straff, dass sie mehr hing als stand.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit einem kräftigen Ruck riss sie Katrin ihren schwarzen Body vom Körper. Fasziniert sah sie den nackten Körper an. Die kleine Metallhantel im Bauchnabel überraschte Claudia nicht. Zwei dünne silberne Ringe quer durch beide Brustwarzen fand sie schon spannender. Am interessantesten fand Claudia aber die kleinen spitzen Metallteile, die in Katrins Schamlippen steckten und ihn aussehen ließen wie Draculas Mund. Claudia betastete mit zwei Fingern ihrer gummibehandschuhten Hand die Schamlippen und sagte: „He, Tussi, kann der Mund auch Schwänze abbeißen?“ Katrin brummte und nickte. Innen an den Lippen waren einige kleine rote Punkte zu sehen, die von Claudias Kneifaktion stammten. Ihr fiel ein, dass der kleine Mund sich eben selbst gebissen hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Lachend sagte sie „Ich will dich wimmern hören!“, entfernte den Knebel und setzte Katrin eine Gasmaske auf. Die sah sie durch die Scheiben der Gasmaske ruhig und kein bisschen ängstlich an. Das ärgerte Claudia noch mehr, also holte sie noch ein Seil und band damit Katrins Kopf so zurück, dass sie nur noch nach oben sehen konnte. Dann holte sie sich einen Bambusstock und schlug ihr mit kräftigen Schlägen einmal links und einmal rechts innen über die Schenkel. Beim ersten Schlag registrierte sie ein erschrecktes Wimmern, beim zweiten Schlag war schon wieder Ruhe. „Das gefällt dir wohl sogar?“ fragte Claudia lauernd. Katrin schüttelte vorsichtig den Kopf. „Schade, dass es zuviel Spuren hinterlässt!“ sagte Claudia. Katrin atmete erleichtert weit aus und bekam nach einer Kunstpause von einer Minute gleich noch zwei Schläge, nur weiter oben, fast schon im Schritt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia freute sich, dass ihr Gegenüber wenigstens zu erschrecken war. Leider sah sie an den Spuren ihrer Gerte, dass sie schon vier Verletzungen zuviel gesetzt hatte und nicht weiter unkontrolliert herumschlagen sollte. Aber ein oder zwei Hiebe zwischendurch könnte Katrin bestimmt noch vertragen. Sie wollte ihr Opfer nicht mehr als möglich verletzen und trotzdem ein Paar Schreie hören. Also ging sie so, wie sie in Vollschutz steckte, hinaus an die frische Luft und holte Brennnesseln. Sie erinnerte sich lachend, dass ihr vorsichtiges Streicheln schon einmal beträchtliche Schmerzen bereitet hatte. Den vielen Piercings nach zu schließen war Katrin aber auch einiges gewöhnt und hatte sicher nicht nur den Blümchensex nach einem teuren Konzertabend, den ihr Claudia maximal zugetraut hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia nahm eine lange frische Brennnessel und sagte zu Katrin: „Aufwachen! Du bekommst deine Streicheleinheiten!“ Dann strich sie mit der Brennnessel langsam an ihren Hüften entlang. Katrin versuchte zwar auszuweichen, aber sie ließ kein Geräusch hören. Also streichelte Claudia ihr auch den Bauch und dann die Brüste. Sie wartete enttäuscht und strich Katrin mechanisch den ganzen Körper vom Hals angefangen über die Achselhöhlen, unter den Brüsten entlang. Sie bearbeitete Katrins schlanken Bauch und ihre Schenkel.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia schaute in die Gasmaske und sah, wie Katrin mühsam Tränen unterdrückte, aber sie sagte kein Wort. Also spreizte Claudia Katrin die Schamlippen und zog langsam eine Brennnessel durch Katrins trockene Schleimhaut. Das Ergebnis war ein kurzes Zischen aus der Gasmaske, das Claudia nicht ausreichte. Sie sah breite rosige Streifen an allen Stellen, die sie mit der Nessel bearbeitet hatte und wusste zumindest, dass Katrin auf Brennnessel reagierte. Also nahm sie viel schöne Stängel, hängte Katrin zwei von den Achselhöhlen zur Taille und zwei vorn über die Brüste bis zum Bauch und befestigte alle vier Pflanzen mit einigen Lagen Haushaltfolie. Katrin behielt ihre Beherrschung. „Weinst du etwa?“ fragte Claudia lauernd. „Nein!“ kam es trotzig aus der Gasmaske. „Aber ich möchte, dass du weinst!“ „Und ich möchte, dass du mich losbindest und schnellstens nach Hause bringst,&#8230;“, kam es klar und verständlich aus der Gasmaske. „&#8230;Ich finde das Spiel hier nämlich nicht so amüsant.“ Claudia wurde ärgerlich. Widerstand konnte sie nicht leiden. Ihr Blutdruck stieg und sie beschloss, Katrin so lange wehzutun, bis sie um Gnade bat. Und dann wollte sie erst richtig anfangen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Also streichelte sie Katrin genau da, wo die Brennnesseln lagen. Nachdem das zu keiner Reaktion führte, holte sie sich eine Kerze. Sie zündete die Kerze vor der Gasmaske deutlich sichtbar an und führte sie dann an den leuchtenden Streifen an Katrins Taille vorbei. Katrin wich nicht aus, sondern schob ihren Körper plötzlich gegen die Kerze, so dass ihre Haut die Kerze ausdrückte. Claudia war ein bisschen erschrocken und sauer, dass Katrin überhaupt noch Handlungsspielraum blieb. Es roch auch ein bisschen verbrannt und an Katrins Taille zeigte sich eine kleine Blase. Claudia holte sich noch ein Seil und wickelte Katrins Bauch am Kreuz mit fest. Dann zündete sie die Kerze wieder an und tropfte ihr am Hals ein paar lange Spuren, die über beide Brüste reichten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Ich glaube, ich muss dich richtig kneifen!“ eröffnete Claudia die nächste Runde. Sie hatte sich einen ganzen Beutel Wäscheklammern geholt und suchte die schönsten Stellen, um diese zu platzieren. „Na, Tussi, weißt du, wozu Wäscheklammern sind oder macht das bei dir noch die Mama? Schau mal, die Klammer ist aus so schönem Holz und wird dich gleich ganz schön kneifen!“ Claudia hatte sich etwas beruhigt und wollte jetzt jede Handlung mit salbungsvollen Worten begleiten. Sie streichelte Katrin vorsichtig an der Brust und setzte ihr dann eine Klammer genau in die rechte Achselhöhle. Ein Stöhnen war die Antwort. „Das gefällt dir nicht, Tussi? Aber mir gefällt es!“ sagte Claudias Alienstimme und schon befand sich eine Klammer in der anderen Achselhöhle. Katrin stöhnte wieder.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia nahm die nächste Klammer und drückte sie Katrin an die Gurgel. Dann malte sie langsam eine lange Linie über die Brust, den Bauch und die Leistenbeuge, bevor sie an den Schamlippen anhielt und sie dann doch in der Kniekehle platzierte. „Na, das hättest du wohl gerne, dass ich dir die Muschi klemme?“ fragte Claudia und Katrin schüttelte den Kopf. „Was heißt nein? Du weißt genau, dass ich dir deine Wünsche sowieso nicht erfülle. Meinst du, du kannst mich führen? Vergiss es!“ Claudia setzte ruhig Klammern an Katrins Brüste und zählte dabei laut: „Eins links, eins rechts, zwei links, zwei rechts, drei links&#8230;“ Bei neun hörte sie auf, weil aus Katrins Stöhnen ein Dauergewimmer geworden war. „So gefällst du mir schon besser!“ Komm, du bekommst noch eine kleine Klammer an den Hals, das hast du dir schon lange gewünscht!“ Katrin versuchte, mit dem Kopf auszuweichen, hatte aber nicht mehr viele Möglichkeiten. Sie bekam eine Klammer über genau an den Kehlkopf, die sicherlich würgte. „Und weil du eine kleine Spielverderberin bist, bekommst du auch noch zwei Klammern links und rechts daneben!“ Claudia massierte ein bisschen auf den Klammern herum, bis sie hörte, wie es unter der Maske würgte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Möchtest du ein ganz liebes Spielzeug sein und alles geben, was ich von dir haben will?“ Katrin nickte. „Ich verstehe dich nicht!“ Katrin sagte leise „Ja!“. „Ich verstehe dich immer noch nicht. Rede in ganzen Sätzen!“ Unter der Maske brummte es. Claudia nahm sich eine Handvoll Klammern und setzte vier Fünferreihen Klammern in beide Leistenbeugen und unter die vorherigen Klammern an beide Brüste. „Wer nicht hören will, muss fühlen!“ sagte sie dabei. „Komm sag mir, wo die nächsten Klammern hin haben willst. Und sag mir, dass du mein Spielzeug sein willst, dann darf sich das Spielzeug auch etwas wünschen.“ Claudia setzte nun Klammern auf jeden einzelnen Zeh und musste laut sprechen, um Katrins Gewimmer zu übertönen. „Bitte mach mit mir, was du willst, ich will dein Spielzeug sein!“, kam es aus der Maske. Katrin sprach klar und deutlich, sie wollte verstanden werden. „Und der andere Wunsch?“ fragte Claudia. „Bitte setze mir ein paar Klammern an meine Muschi, das tut so höllisch weh!“ „Bitte setzte mir ein Paar Klammern an die Muschi, es tut so schön weh!“ korrigierte Claudia und hockte sich hin, um die Klammern an der gewünschten Stelle zu platzieren. „Ich muss wohl aufpassen, dass ich hier nicht die Führung verliere!“, dachte sie bei sich und setzte die erste Klammer ganz hinten an Katrins Schamlippe. Genau in diesem Augenblick entleerte sich Katrin und spritzte Claudia ins Gesicht, so dass es ihr zwischen Maske und Schutzanzug lief.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Du kannst mich mal am Arsch lecken!“ kam laut und deutlich aus der Gasmaske, dann lachte Katrin laut, bis ihr Claudia mit dem Rohrstock wild auf die Schenkel schlug. „Dafür bekommst du Hiebe, bis dir das Fleisch platzt!“ schrie Claudia und schlug immer wieder zu. Ein roter Striemen neben dem anderen erschien auf Katrins weißen Schenkeln. Mit soviel Durchhaltevermögen hatte sie noch nie jemand geärgert. Sie schlug mehrmals mit aller Kraft zu, bis ihr Bambusstock zerbrach. Schlagartig war Claudias Wut verflogen und wich einem Erschrecken über das, was sie hier angerichtet hatte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da sagte Katrin plötzlich: „Danke Herrin!“. Claudia hörte sofort mit dem Schlagen auf und fragte: „Was war das?“ „Danke Herrin, du hast mich gut geschlagen. Es tut mir leid, dass du dich dabei so anstrengen musst.“ Claudia sah tief in die völlig beschlagenen Maskengläser und fragte: „Gefällt es dir, wenn ich dich schlage?“ „Ja, weißt du das denn nicht?“ Claudia dachte nach. Irgendwie schätzte sie die Situation falsch ein. Sollte Katrin SM-Spiele mögen oder gar auf eine Entführung gefasst sein? Die Piercings sprachen für einen gewissen Kontakt zur Szene, sind aber auch sonst keine Rarität bei jungen Leuten. Claudia ahnte, warum Katrin sich benahm, als müsse sie eine sehr gefaßte Entführte mimen und so cool blieb. Sie hatte Vertrauen, dass keine Grenzen überschritten wurden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia nahm Katrin alle Klammern ab und lockerte die Fesseln. Dann setzte sie ihr die Maske ab. Ein verweintes Gesicht mit verschmierten Augenbrauen und verquollener Haut lächelte sie an und sagte „Scheißspiel!“ Claudia erwiderte friedlich: „Du bist eine schlechte Sklavin, die mich ärgert. Aber du hast dennoch einen Wunsch frei!“ Sie hoffte, dass der Wunsch „nach Hause“ hieß. Dann würde sie Katrin in einen Plastiksack stecken, aus dem sie sich befreien könnte und dann mit ihren Sachen in ihrem Auto irgendwo im Wald aussetzen. Aber Katrin fragte nur: „Darf bitte frühstücken?“ Claudia nickte unter ihrer dicken Vermummung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sie hatte schon einige Ideen, was sie Katrin antun konnte. Denn wenn sie genau nachdachte, dann hätte sie selbst wahrscheinlich genauso gehandelt und sich ohne Rücksicht auf Verluste gewehrt, bis es nicht mehr geht. Aber jetzt ging der Spaß erst richtig los. Claudia löste Katrin die Fesseln und ließ sie niederknien. Dann band sie ihr im Schneidersitz die Hände auf den Rücken und die Füße an das gegenseitige Knie. Als letztes verschloss sie Katrins Augen mit einer Binde aus Gummi. Ohne Kommentar verschwand sie aus Katrins Hörfeld, zog sich aus und ging in die Küche, Frühstück holen. Sie machte sich ein Tablett und ging damit im Catsuit, ohne Gesichtsmaske zurück. Da sie nicht vorhatte, zu sprechen oder die Augenbinde zu erlassen, hielt sie die Tarnung hier für unnötig. Und da Katrin ihre verdammte Sicherheit sofort nach Augenöffnung zurückerhielt, sollten ihre Augen halt zu bleiben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gemütlich schmierte sie sich ein Brötchen mit Erdbeermarmelade und aß eine Hälfte. Immer, wenn sie einen Bissen gekaut hatte, bekam Katrin auch Marmeladenbrötchen. Im Hintergrund hörte man seit gestern Abend eine CD „Kuschelrock“ nach der anderen, um Katrin keine Möglichkeit zu geben, sich an typische Geräusche ihrer Umgebung zu erinnern. Da Claudia schwieg, hielt auch Katrin den Mund und so wäre es eine richtig friedliche Szene geworden, wenn Katrin nicht gefesselt wäre. Der Kaffee war noch heiß, Claudia schlürfte ihn ohne Probleme. Sie war aber nicht stolz, als sich Katrin den Mund verbrühte und „Aua!“ rief. Dafür bekam sie dann Orangensaft mit einem Strohhalm. Geduldig teilte Claudia einen Apfel in viele kleine Schnitzel, die sie abwechselnd Katrin und sich in den Mund steckte. Irgendwann wurde ihr die Harmonie zuviel. Aber genau dafür hatte sie sich eine schöne frische Chillischote aus dem Kühlschrank mitgebracht. Sie zog Katrin spielerisch zwei oder drei Apfelstückchen beim Zubeißen wieder aus dem Mund. Wie erwartet biss sie nun fester zu und bekam eine volle Ladung Chilli auf die Zunge. Man sah an ihrem Gesicht, wie das brannte. Katrin holte fauchend Luft, um ihre Zunge zu kühlen. Tränen liefen über ihre Wangen. Claudia musste innerlich über ihre Bosheit lachen und fühlte sich großartig.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jetzt wollte sie erst einmal alle Werkzeuge ausprobieren, die Sven eigentlich ihr zugedacht hatte. Die elektrischen Dildos, Brustklammern und Daumenschrauben sollten doch nicht umsonst angeschafft sein. Doch ausgerechnet Sven, der den ganzen Kram bestellt hatte, machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Er musste endlich aufgewacht sein, denn er stand plötzlich hinter ihr und bedeutete ihr, mit hinauszukommen. Draußen gab es eine Standpauke: „Bist du total ausgerastet, dass du mit offenem Gesicht hier herumsitzt? Was passiert, wenn sie ihre Augenbinde an der Schulter abstreift? Willst du sie dann umbringen?“ Sven konnte sich nicht beruhigen. „Und wie sieht sie überhaupt aus? Die Streifen auf ihren Schenkeln waren gestern bestimmt noch nicht. Und die Blutergüsse am Hals kann sie höchstens mit einem Rollkragenpullover verbergen. Außerdem wusste ich nicht, dass sie gepierct ist. Selbst wenn sie von allein nichts sagt, wird sie bestimmt gefragt, was da passiert ist. Es war abgemacht, ihr keine bleibenden Schäden zuzufügen!“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Ich habe sie nicht gepierct und auf Schläge scheint sie mehr zu stehen als auf Weicheier, die vor ihr katzbuckeln. Außerdem hast du bis jetzt nichts mit der Sache zu tun und kannst verschwinden, wenn du willst.“ „Nein, das kann ich nicht, denn wer passt dann auf dich auf. Dir sind doch jetzt schon alle Sicherungen durchgebrannt!“ Claudia sah brummend ein, dass auf sie aufgepasst werden musste. „Heute Vormittag will ich Katrin beschäftigen, dann nehme ich sie als Fotomodell. Wenn sie an die Bilder denkt, sucht sie bestimmt nicht mehr nach uns.“ „Und wenn irgendwer von deinem Gummifetisch erfährt, muss sie nicht mal mehr suchen, denn die Spur ist dann sehr kurz!“ „Ich habe nicht vor, sie in Gummi, Ketten oder mit Dildos zu fotografieren. Vertrau mir einfach!“ „Klasse! Du gibst mir auch allen Grund dazu.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia verkleidete sich wieder mit Gasschutzanzug und Maske und ging dann mit einigen Utensilien, die Sven nicht verstand, zu Katrin. Die saß noch immer im Schneidersitz in der schwarzen Garage. Claudia hängte ihr wieder das Fahrradschloss um die Taille und kettete sie damit an. Dann löste sie eine Handfessel und sagte: „Mach dich los und steh auf!“ Sie wartete, bis Katrin alle Schnüre entfernt hatte und mit gesenktem Kopf vor ihr stand. Dann sagte befahl sie „Niederknien!“ und nahm ihr die Augenbinde ab. „Hier ist eine dicke Rolle Folie. Daraus wirst du dir jetzt Kleidung schneidern!“ „Das ist nicht nötig. In meinem Auto ist im Kofferraum alles, was ich brauche!“ „Ich hatte nicht gesagt, dass du sprechen sollst. Tu einfach, was ich dir sage!“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia hatte die Rolle in einer Reinigung entdeckt, wo die frisch gewaschene Kleidung darin eingeschweißt wurde. Es war die dünnste und weichste PVC-Folie, die Claudia kannte. Sie hatte die Damen solange beschwatzt, bis sie ihr eine angefangene Rolle „fürs Renovieren“ gaben und sich vor der Gummiära mit Sven ein paar Mal versuchsweise Wäsche daraus hergestellt. Der Folienschlauch war sechzig Zentimeter breit und leicht zu verschmelzen. Das Problem war, dass er sich beim Abrollen elektrostatisch auflud und dann überall festklebte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als erstes durfte sich Katrin einen Body basteln. Das ging mit einer Schweißnaht und einmal längs falten sowie drei kurzen Schnitten mit der Schere ab. Dann musste sie sich eine hohe Wathose mit Halseinstieg und einen Pullover basteln. Katrin erledigte die Arbeit wie alles, was man ihr auftrug, mit Akribie und war schon nach dreißig Minuten fertig. Claudia forderte sie auf, die Sachen anzuziehen und sah leicht erregt zu, wie Katrin langsam in der dünnen Folie verschwand. Die Kleidung war voll durchsichtig und raschelte bei jeder Bewegung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Zieh dich wieder aus, es passt!“ befahl Claudia. Jetzt wirst du das Ganze noch einmal herstellen, nur nimmst du fünf Lagen Folie. Und wenn du das geschafft hast, nimmst du noch einmal acht Lagen Folie, eine Lage schwarzen Müllsack und noch eine Lage Folie. An den Pullover baust du ein Kopfteil mit an. Und lass einen Gesichtsausschnitt, in dem nur die innerste und die äußerste Folienlage stehen bleiben. Wenn du etwas falsch machst, machst du das Ganze noch einmal.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Katrin bastelte bis zum Mittag. So entstand ein Stück Folienkleidung nach dem anderen. Jedes Stück wurde ordentlich zusammengelegt und in Folie eingeschweißt. So entstand ein glänzender Haufen. Zum Schluss musste Katrin einen dicken Overall aus vier Schichten einer dickeren Baufolie anfertigen und so wenden, dass die dicken Schmelznähte innen lagen. Hinten bekam dieser Overall einen breiten Einstieg aus demselben Material angeschweißt. Auch dieses Teil kam in eine Folie.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia hatte in der Zwischenzeit unter Vermeidung sämtlicher Fingerabdrücke Katrins Auto durchsucht und eine kleine Tasche gefunden. Darin war zu ihrer Enttäuschung keine Gummikleidung, sondern eine Garnitur aus Leder und Stahl mit ein paar Dornen nach innen und außen. Claudia legte sie einfach zurück in Katrins Auto. Außerdem fand sie ein recht gefährlich aussehendes Elektroschockgerät zur Selbstverteidigung. Seltsam nur, dass es nicht im Handschuhfach lag. Claudia steckte es ein, um Katrin nach dem Zweck dieses Spielzeuges zu fragen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sie zog sich den Schutzanzug wieder an und stellte stöhnend fest, dass ihre Tarnung ihr auch ohne Skibekleidung darunter sehr lästig wurde. Aber da Katrin für das, was sie vorhatte, sehen musste, durfte sie von sich nichts zeigen. Sie holte ihre Kamera und das Schockgerät und ging in die Garage. „Du wirst dir jetzt schön diese Sachen anziehen und ich fotografiere dich dabei.“ „Nein, das möchte ich nicht!“ antwortete Katrin sehr entschieden. „Aber das macht es doch so reizvoll. Wie gefällt dir diese kleine Argumentationshilfe?“ fragte Claudia und zeigte Katrin ihr Elektroschockgerät. Die zeigte sich gar nicht beeindruckt und lachte: „Ich glaube, die Batterien sind leer!“ Respektlos fasste sie demonstrativ mit dem Zeigefinger auf die Metallspitze. Claudia dachte nur kurz nach, ob sie sich provozieren lassen sollte, dann drückte sie auf den Knopf. Katrin ließ laut jaulend los. „Selbstverständlich habe ich die Batterien erneuert.“, erklärte Claudia und lachte innerlich über Katrins willkommenen Versuch, sich zu widersetzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Katrin wich einen kurzen Augenblick zurück, dann griff sie Claudia laut fauchend an. Sie versuchte, Claudias Hals zu umklammern und ihr die Maske vom Gesicht zu ziehen. Nur der dicke Schutzanzug schützte Claudias Kehle, behinderte sie aber auch bei der Gegenwehr. Claudia setzte das Schockgerät mehrmals an Katrins Armen und dann sogar an ihrem Hals ein, um sie wieder zur Ruhe zu bekommen. Erst nach einer ängstlichen Minute fiel ihr die einfachste Lösung des Problems ein. Sie trat zwei Schritte zurück und kam damit aus der Reichweite der noch immer angekettet herumwütenden Katrin. Die senkte sofort artig den Kopf und fragte unschuldig, ob sie sich jetzt präsentieren dürfte. Claudia fragte streng, warum Katrin denn angegriffen hätte. „Weil du mir die Chance gegeben hast.“ war die kurze trotzige Antwort. Claudia fiel spontan keine Strafe ein, außerdem fühlte sie, dass die Grenzen eines Spieles lange überschritten waren und wusste nicht, wie sie aus der Situation wieder herauskommen sollte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Katrin nahm sich das kleinste Paket und wartete, bis Claudia den Fotoapparat bereit hatte. Dann riss sie es auf und zog sich geschickt den Body aus PVC unter ihrem Fahrradschloss über den Körper. Es sah aus, als stecke ihr Körper in einer dünnen, raschelnden Plastiktüte. Dann schob sie sich mühsam in die Hose und zog den Zellophanpullover an. Jede Einzelheit ihrer Figur war gut zu erkennen, obwohl nur noch Hände und Kopf unbedeckt waren und das Fahrradschloss saß wie ein Gürtel über allen Schichten. Man sah, wie Katrin schwitzte, denn die innerste Folie beschlug leicht. Claudia holte ein Paar Ethiparat-Einmalhandschuhe aus PVC und vervollständigte damit das Outfit. Dann durfte Katrin noch einmal die gleichen Kleidungsstücke aus fünf verschweißten Lagen Folie anziehen. Insgesamt hatte sie zwar noch keinen Millimeter Folie auf dem Körper, aber durch die vielen Luftschichten dazwischen sah sie aufgeplustert aus und auch die gute Isolation der Folien war an ihrem Schwitzen sichtbar. Noch war ihr nackter Körper gut hinter einer silbrig reflektierenden Oberfläche sichtbar. Und Claudia fotografierte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Richtig warm wurde Katrin augenscheinlich, als sie sich in die nächste Schicht mit dem Müllsack dazwischen hineinzwängen durfte. Der Sack war unter den sieben Zellophanschichten nicht mehr schwarz, sondern silbern und erschien auf den ersten Blick undurchsichtig. Im Gegenlicht sah man jede Einzelheit von Katrin einschließlich der Umrisse ihrer Schamlippenpiercings deutlich. Claudia holte jetzt eine kleine durchsichtige Sauerstoffmaske, die sie mit einem Gummi auf Katrins Kopf befestigte. Den Schlauch zog sie einfach durch ein neues Loch im Nacken des Oberteiles. Dieses Mal passte Sie auf, dass sie Katrin nicht zu nahe kam. Katrin musste sich den großen schwarzsilbernen Sack mit Ärmeln über den Kopf zu ziehen. Da das dicke Plastikpaket am Körper schon sehr störte, dauerte es eine Weile, bis Katrin den hellen Gesichtsausschnitt vor ihrem Gesicht platziert hatte. Claudia merkte ihr ihren zunehmend hektischen Bewegungen an, dass sie sich unangenehm beengt fühlte. Erst jetzt schloss sie den dünnen Schlauch an eine Sauerstoffflasche. Plötzlich fiel ihr ein, dass sie das Elektroschockgerät jetzt vergessen konnte, Katrin war viel zu gut isoliert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia fotografierte die in viele Schichten gehüllte Katrin von allen Seiten. Die Schichten glitten leicht übereinander und raschelten bei jeder Bewegung. Eigentlich war Claudia neidisch, dass sie nicht in den Folien steckte. Als letztes musste sich Katrin in den dicken Anzug aus Baufolie zwängen. Jetzt verschwanden auch ihre Hände, die als letztes Körperteil nur einmal eingepackt waren, unter den dicken unelastischen Baufolien. Ihre Körperumrisse waren aber im Gegenlicht noch immer gut zu erkennen. Claudia gefiel der Anblick. Sie genoss, wie Katrin schwitzte und hatte schon genaue Ideen, wie sie Platzangst und Wärme noch steigern könnte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Katrin war in vielen Schichten Folie, die bei allen Bewegungen hinderten und dicke Wülste unter den Gelenken bildete, schon gut in ihren Bewegungen eingeschränkt. Da sie sich im Schutzanzug auch behindert fand, riskierte Claudia keinen neuen Angriff. Sie fesselte Katrin erst an beiden Füßen und band ihr die Hände vorm Bauch zusammen. Dann löste sie das Fahrradschloss um Katrins Bauch, zog den dünnen Luftschlauch durch ein kleines Loch in den Folien und verschweißte dann den Einstieg. Katrin stand ganz still und steckte nun in dicken Folien wie ein holländischer Eisbergsalat. Claudia nahm einen Müllsack, zog ihn als zusätzliche Schicht über Katrins Kopf und nahm ihr damit wieder die Sicht. Katrin versuchte zu toben, hatte aber nur wenige Bewegungsmöglichkeiten. „Sei still!“ schimpfte Claudia laut und boxte ihr zur Aufmerksamkeitssteigerung auf den Oberarm. Dann löste sie die Fesseln und sagte: „Komm mit!“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia hatte mühsam herausgefunden, dass auch der Platz vor der Garage von keinem Ort außerhalb des Grundstückes einsehbar war. Daher hatte sie beschlossen, dass Katrin ein Sonnenbad bekommen sollte. Sie ließ sie vor sich hergehen und vertraute darauf, dass Katrin durch den Müllsack nur schemenhaft hell und dunkel unterscheiden konnte. Dann zwang sie Katrin zu Boden und fesselte sie mit weit gestreckten Armen und Beinen zwischen vier Bäumen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Schon nach fünf Minuten wurde Katrin in der zunehmenden Hitze unruhig. Claudia dachte bei sich, dass Katrin es doch besser hätte als sie selbst, denn sie musste immer aufpassen, dass ihrer „Schutzbefohlenen“ nichts ernsthaftes passiert, während diese sich ausruhen und auf ihre nächsten Chance warten konnte. Sie hatte eigentlich erwartet, eine Weile Ruhe zu haben, schwitzte aber selbst zusehends in der von ihr unterschätzten Nachmittagssonne. Sven hatte sich verzogen und betrachtete das Geschehen kopfschüttelnd aus der Ferne.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Nun ist sie unkomfortabel und bizarr fixiert.“ Dachte sich Claudia. „Es wird Zeit für ein kleines Verhör, denn lange kann ich sie so nicht liegenlassen.“ Sie kniete sich vorsichtig auf Katrins Oberarme, senkte den Kopf neben ihr Ohr und fragte leise. „Na, Tussi, was hälst du von einem Dildo? Möchtest du jetzt vielleicht gebumst werden?“ „Nein!“, kam es leise und schwer verständlich genuschelt zurück, „Das möchte ich nicht!“ „Was möchtest du dann?“ „Ich möchte kämpfen!“ „Genau das kannst du jetzt aber nicht.“ „Doch, das kann ich immer. Und was mich nicht tot macht, macht mich hart!“ Claudia versuchte, Katrins Worte zu deuten. Wenn sie richtig verstanden hatte, kam Katrin bei der Entführung durchaus auf ihre Kosten. Claudia musste aber darauf gefasst sein, dass sie jede Möglichkeit zur Flucht nutzen würde. Auf jeden Fall würde sie die ganze Entführung noch heute Abend mit einer Freilassung beenden, es war einfach zu anstrengend. Und ihr Opfer einfach anzuketten und dann wegzugehen, das war ihr zu stillos.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„Na, möchtest du eine kleine Abkühlung?“ fragte Claudia scheinheilig. Katrin wollte erwartungsgemäß. „Dann bekommst du sie. Aber trink vorsichtig, sonst ist deine Zunge kaputt! Mach den Mund ganz weit auf!“ Claudia hatte sich eine Spritze mit einer superscharfen lila Einwegkanüle geholt und mit 20 ml Orangensaft gefüllt. Sie stach genau in de Mitte von Katrins Mund einfach durch alle Folien und die Mundmaske ein, bis die Spitze in Höhe der Zähne steckte. Dann sah sie zu, wie die Zunge ganz vorsichtig das spitze Etwas in ihrem Mund betastete und drückte langsam den Saft in Katrins Mund. Den Vorgang wiederholte sie noch zwanzig Mal, bevor sie meinte, Katrin hätte vorerst genug bekommen. Die einundzwanzigste Spritze drückte sie im Strahl in den Mund der überraschten Katrin und zog dann schnell die Nadel heraus. Auch ohne zu zielen hatte sie genau die Mandel mit dem rauhen Saft getroffen. Ein langer Hustenanfall war die Folge. Erst nach fünf Minuten hatte sich Katrin beruhigt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">„So, jetzt bekommst du die große Abkühlung!“ Claudia hatte die nächste Idee, wie sie Katrin einen unvergesslichen Tag bescheren konnte. Sie ließ sie einfach breitarmig gefesselt liegen und zerrte den aufblasbaren Swimmingpool unter sie. Dann stellte sie einen Rasensprenger auf, der Katrin etwas Kühlung verschaffte und blies in aller Ruhe den Pool auf. Katrin passte mit gestreckten Armen und Beinen geradeso in den Pool, die Seile drückten aber die Ränder nach unten. Claudia wollte Katrin tauchen lassen, hatte aber keine gute Idee, wie sie verhindern sollte, dass der Anzug mit den vielen Folien und vielen kleinen Lufteinschlüssen einfach schwimmt. Eine Beschwerung mit Sandsäcken war im Ernstfall zu langsam zu beseitigen. Es gab eine einfachere Lösung: Sie legte die nächste Folie über Katrin und den Pool und wartete, dass das zunehmende Gewicht des Wassers seine Wirkung zeigte. Schon bei fünf Zentimetern im Pool drückte das Wasser alle Luft aus den Folienschichten. Claudia zog ab und zu Falten straff und passte auf, dass der dünne Luftschlauch nicht abgeklemmt oder geknickt wurde. Bei 10 Zentimetern links und rechts neben Katrin sahen Gesicht und Rumpf noch aus dem Wasser, aber die Arme und Beine waren so gut beschwert, dass Claudia nach kurzer Probe die Fesseln beseitigen konnte. Claudia wartete ab, bis das Wasser gerade über Katrins Gesicht stand und schnitt dann ein kleines Loch genau vor Katrins Hals in die Folien. Die merkte nun, wie sich das kalte Naß in ihren Hüllen ausbreitete. Es war nicht sehr viel und die Ausatemluft hielt es sicher vom Gesicht weg, aber das Gefühl, gleich zu ertrinken, war ihr sicher. Nach einer kurzen Zeit sagte sie „Bitte hol mich hier raus!“.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nun beendete Claudia den Tag. Sie ließ das Wasser ab, wickelte Katrin mit all ihren tropfenden Hüllen in ein paar Lagen Haushaltsfolie und ließ nur den linken Arm herausschauen. Den Arm befestigte sie extra. Dann kommandierte sie „Augen zu!“, schnitt den Kopf frei und band Katrin die Augen zu. So wälzte sie sie in den Kofferraum ihres Autos. Dann zog sie den Schutzanzug aus und duschte schnell. Sie zog wieder ihren schwarzen Catsuit, die Daunenjacke an und Handschuhe an und fuhr mit Katrin im Gepäck eine halbe Stunde fast ziellos durch die Gegend. Damit keine verwertbaren Erdspuren am Auto blieben, nahm sie mehrere Feldwege. Zum Schluss war sie gerade einen Kilometer vom Ausgangspunkt entfernt und stellte das Auto auf einem kleinen Waldweg ab. Sie kontrollierte noch einmal, ob wirklich keine Haare von ihr am Sitz hängengeblieben waren. Dann öffnete sie die Heckklappe des Autos, löste Katrins linken Arm soweit, dass sie sich sicher selbst befreien konnte, raunte noch einmal leise „Tschüs!“ und verschwand im Wald. Von dort sah sie zu, bis sie Katrin in viele Folien gehüllt hinter dem Auto stehen sah. Ohne von jemand gesehen zu werden und mit einigen Metern Bachlauf kam sie zu ihrem Häuschen zurück und räumte dort gründlich auf. Alle Folien, der Gasschutzanzug und ihre Schuhe wurden entsorgt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Mit Sven redete sie seltsamerweise kein Wort mehr über die Entführungsaktion. Die nächsten Tage verbrachte Claudia mit schlechtem Gewissen in Sorge. Was hatte Katrin unternommen? Polizei tauchte nicht in der Klinik auf. Sven erzählte, dass Katrin ihre Wochenendarbeit irgendwie fertig bekommen hatte und am Montag ganz normal war. Am Donnerstag hatte Claudia ihre erste Begegnung mit Katrin, als sie die Materialbestellungen in der Verwaltung abgeben musste. Claudia hatte einen riesigen Kloß im Hals und war bestimmt sehr einsilbig. Katrin war fröhlich und kein bisschen bedrückt, sie trug bei der Hitze einen weisen Rollkragenpullover und schwitzte. Zum Schluss des Gespräches fragte sie: „Kommst du nächste Woche mit zum Karate für alleinstehende Frauen?“ „Wieso sollte ich?“ fragte Claudia erschreckt. „Ich hatte am Wochenende einen kleinen Kampf mit einer Frau im Schutzanzug. Wenn mir das noch mal passiert, möchte ich voll zuschlagen dürfen und nicht auf einen unterklassigen Gegner treffen. Wusstest du eigentlich, dass Elektroschocker nur gegen unentschlossene Leute helfen?“ Claudia war auf einmal hundsübel. „Nein. Und wie kommst du darauf, dass ich das war?“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Katrin hatte wieder dieses ruhige überlegene Lächeln, dass Claudia jederzeit zu neuen Schandtaten treiben konnte. „Also: Gesehen habe ich nichts. Außer Kuschelrock gab es auch keine verwertbaren Geräusche. Mein Auto war am Montag bei einem Freund zur Untersuchung. Ich musste ihm nicht sagen, warum. Er bestätigte erwartungsgemäß, dass es in meinem Auto keine Spuren gab. In der Klinik vermute ich auch nichts, so dass es keinen Beweis gibt.“</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Claudia atmete etwas auf. Aber wo war der Fehler? Womit hatte sie sich verraten? „Wer auch immer mit mir das Wochenende verbracht hat, hatte jede Menge medizinische Ausrüstung und kannte unsere Verwaltung gut. Ich musste also in der Klinik nach einer Frau suchen, die Computerkenntnisse, ein explosives Temperament und das Unrechtsbewußtsein einer streunenden Katze hat. Von den Ärztinnen kam niemand in Frage, also suchte ich eine Schwester. Über deine Moral wusste ich bisher nichts, bei den ersten zwei Punkten hätten wahrscheinlich viele Leute spontan an dich gedacht. Und: alle Leute fragen mich, wieso ich einen Rollkragenpullover trage. Da du das nicht tust, nehme ich ab, du weißt von meinen Knutschflecken am Hals und woanders.“ Claudia versuchte sich zu verteidigen: „Das ist doch kein Beweis!“ „Aber niemand weiß, dass hier ein beweiswürdiges Verbrechen stattgefunden hat außer dir. Täterwissen nennt man das. Aber lass gut sein, das Wochenende war scharf. Und wenn du dich beim Karate nicht mit aller Kraft und Wut wehrst, die du hast, dann schlage ich dich dort kurz und klein!“</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Sarkophag die Latexgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom Krauss]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2013 14:36:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Latexgeschichte von Chaoskarl Die vorangegangenene Latexgeschcihten findet Ihr im LatexCrazy Onlienshop. Sarkophag &#160; Man muss über die zweitausenjährige Arbeit der Kultur am Weibe nicht traurig werden. Ein bisschen Neugier macht alles wieder gut. (Karl Kraus) &#160; Claudia sah Cayen ruhig zu, wie sie ihre langen Haare wusch und ihre Zunge kühlte, um das Gefühl darin &#8230; <a href="https://geschichten.latexcrazy.com/sarkophag-die-latexgeschichte/" class="more-link"><span class="screen-reader-text">Sarkophag die Latexgeschichte</span> weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Latexgeschichte von Chaoskarl</h1>
<p>Die vorangegangenene Latexgeschcihten findet Ihr im LatexCrazy Onlienshop.</p>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: large;">Sarkophag</span></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin-top: 0.21cm; margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><em><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><span style="font-size: large;">Man muss über die zweitausenjährige Arbeit der Kultur am Weibe nicht traurig werden. Ein bisschen Neugier macht alles wieder gut. (Karl Kraus)</span></span></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Claudia sah Cayen ruhig zu, wie sie ihre langen Haare wusch und ihre Zunge kühlte, um das Gefühl darin wiederzubekommen. Dann zwängte sie sich selbst mit in die Duschkabine, duschte auch und sagte beiläufig: „Es ist eine Betäubungscreme, die du geleckt hast. In einer Stunde ist das Gefühl wieder da. Eher brauchen wir übrigens nicht Abendbrot zu essen, weil du dich sonst andauernd verschluckst.“ Dann überwand sie sich, strich Cayen vorsichtig über die Hüften und fragte: „Stehst du eher auf Männer oder auf Frauen?“ Cayen drückte Claudia an die Wand der Dusche, küsste sie auf den Mund und sagte. „Ich suche nach dem Schönsten. Bei Männern darf ich Adrenalinjunkie sein. Wirklich zärtlich sind nur Frauen.“ Dann stieg sie aus der Dusche.<span id="more-14"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Heißt du wirklich Cayen?“ „Es steht in meinem Ausweis.“ „Und&#8230;“ bohrte Claudia „&#8230; was steht in der Geburtsurkunde?“ Cayen wurde rot. „Dort steht Antje. Wie das Hausputtelchen Antje, das lieb und hilflos ist, möchte ich mich nie wieder fühlen. Auch meine Eltern haben Cayen akzeptiert.“ „Und woher stammt Cayen?“ „Cayen ist ein Model auf einer Internetseite, das die erste Selbstfesselung zeigte, die ich sah. Sie brachte mich von SM auf Latex.“ „Ich weiß. Cayen ist ganz in Latex gekleidet und zieht auf einer langen Fotoserie einen aufblasbaren Schlafsack an und wieder aus. Sie sieht dabei so ruhig und stark aus, als hätte man sie beim Kartoffelschälen fotografiert. Und wenn sie sich wieder befreit, bringt sie rüber, das sie niemand braucht, zufrieden ist und dass es den Betrachter eigentlich auch nichts angeht.“ „Diese Serie meine ich. Aber erzähle mir bitte nicht noch mal, du kennst Latex erst seit acht Wochen. Die Serie mit Cayen ist leider seit über einem Jahr vom Netz.“ Während dieser Worte hatten sich beide Mädchen abgetrocknet und Claudia holte spontan ihren schwarzen Lycraanzug vor, um ihn Cayen zum Anziehen zu geben. „Und du?“ fragte die nur, nachdem sie sich wieder in eine schwarz glänzende Schönheit verwandelt hatte. „Ich habe den gleichen Catsuit noch einmal, nur mit Schrittreißverschluss.“ Claudia hatte sich den schwarzen glänzenden Catsuit schon angezogen, sie fand das irgendwie angemessen.</p>
<p>„Was ist das hier eigentlich für ein Teil?“ fragte Cayen und hatte Claudias Korsett in der Hand. Sven hatte Claudia einmal gefragt, ob sie sich nicht ein Korsett überstreifen wolle. Claudia gefielen weder irgendwelche Stoffteile mit hunderttausend Schnüren noch Ledergestelle, die ihr den Atem zwar noch ermöglichten, aber an vielen Stellen drückten. Das hatte sie ihm auch gesagt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sven hatte sie daraufhin gebeten, ihm mal Modell zu sitzen, hatte sie vom Becken bis zum Nacken mit Gips eingeschmiert und war drei Tage später mit einem schwarzen Teil aus Glasfaserkunststoff gekommen, das Claudia wirklich gut passte. Es war leicht und dünn, man sah ihm seine Stabilität nicht an. Das Korsett hatte eine Höhe von etwa einem Meter und setzte an den Beckenkämmen auf, um nach einer superschlanken Taille den Brustkorb zu umfassen. Oben war eine Halskrause angearbeitet. Die Armausschnitte ließen nicht viel Bewegungsfreiraum. Unten war ein breiter Schrittgurt aus Glasfaser zu sehen, der jeden Zugriff auf Claudias Scham sicher unterband. Nur zwei Spannschellen an beiden Bauchseiten verbanden die beiden Halbschalen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Claudia nahm das Hinterteil des Korsetts und setzte es auf den Rücken. Dann nahm sie das Vorderteil und zog es an das Hinterteil. Es blieben fast fünf Zentimeter Abstand. Claudia holte einen Gepäckspanngurt hervor und zog ihn einmal um ihren Bauch. Dann knarrte es dreimal und die beiden Halbschalen waren sich bis auf einen Zentimeter nahegekommen. Claudia drückte sorgfältig ringsum alles Hervorquellende in den verbliebenen Spalt zurück und atmete tief aus. Dann nickte sie und Cayen zog noch einmal straff. Es verblieb ein Millimeter. „Im Schritt kneift es.“ Cayen tastete vorsichtig und befreite die gequetschte Haut. Claudia atmete noch einmal leicht ein und wieder aus. Dann zog Cayen den Riemen ganz zu. Claudia verschloss routiniert die beiden Schellen und löste den Spanngurt. Ihr schlanker Körper steckte jetzt fest im Korsett. Sie konnte nur noch ganz flach atmen. Ihre gesamte Wirbelsäule war verriegelt. „Das ist ja ein scharfes Teil. Bekommst du darin Luft?“ fragte Cayen. „Nein, sowohl die Brustatmung als auch die Bauchatmung sind stark eingeschränkt. Hier drin ist so wenig Platz, dass ich vorher auf die Toilette musste. Ich habe noch 500 Milliliter Atemreserve. Alles, was in meinem Bauch ist, geht davon ab: Eine volle Blase hätte 1000 Milliliter, ein Dildo hat um die 150 ml. Sven hat mal gesagt, er könne mich hier drin mit einer Tasse Wasser ersäufen.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Cayen betastete ungläubig das Korsett. „Nirgends passt ein Finger hinein. Kann ich mal versuchen, es anzuprobieren.“ „Bitte, wenn du mich befreist. Du bist aber 3 cm kleiner als ich. Ich glaube nicht, dass das dir passt.“ Claudia war neugierig, ob Sven mit seiner Angabe, dieses Korsett passe nur Claudia, Recht hatte. Sie legte das Korsett aufs Bett, Cayen legte sich hinein. Dann packte Claudia das Oberteil auf Cayen und legte den Spanngurt um Cayens Bauch. Ein vorsichtiger Ratsch und die Halbschalen waren auf 3 cm zusammen. Cayen lächelte: „Es geht doch!“ Nach dem nächsten Ratsch waren die Schalen auf 2 cm zusammen und Claudia bändigte mühsam die herausgepressten Teile von Cayen. „Mach weiter!“ stöhnte die. Ein dritter Ratsch, 1 cm. „Es kneift fast überall. Mein Bauch ist eingequetscht und unter meinem Kinn drückt es sehr. Aber mach weiter!“ Claudia riskierte, begleitet von Cayens Lächeln aus zusammengepressten Lippen, noch zwei vorsichtige Ratsche und drückte immer wieder vorstehendes zurück, um nichts zu kneifen. Die Verschlüsse gingen tatsächlich zu. Cayen versuchte sich zu erheben, es ging nur mit Claudias kräftiger Hilfe.</p>
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<p>Cayen stand lächelnd da und betastete ihren harten Körper. Claudia stand ängstlich daneben und wartete, das Cayen etwas sagen oder wenigstens deutlich Luft hole würde. Aber die wurde nur immer blauer im Gesicht und fiel einfach um. Eilig öffnete Claudia die Schnallen. Sofort holte Cayen Luft und wurde wieder rosig. Sie lächelte: „Es passt wirklich nur dir. Mein Hals wurde so lang gezogen, dass ich nicht schlucken konnte und das Atmen war total unmöglich. Aber das Gefühl ist gut. Du hattest mich gefragt, ob ich noch irgendeinen Traum habe. Also: Ich möchte nach all den Fesselungen eine Möglichkeit haben, mich selbst so zu fixieren, dass ich kein Gelenk mehr rühren kann. In Gummi oder mit Seilen, selbst im Vakuumbett kann man sich biegen und außerdem stört der Druck. Aber derjenige, der dieses Korsett gebaut hat, kann bestimmt auch etwas bauen, was Arme und Beine mit einschließt. So eingepasst sein wie du vorhin, ohne jede Bewegungsmöglichkeit und trotzdem nur mit leichtem Druck, das wäre es.“ „Das Korsett hat Sven selbst in der Orthopädietechnik gebaut. Ich bin neugierig, wie du in deinem eigenen Hartschalensarg aussiehst. Aber ich bin nicht begeistert, wenn er sich mindestens eine Woche nur mit dir beschäftigt. Er gehört mir.“ „Ich will deinen Typen ja nicht haben, nicht mal zeitweise.“, besänftigte sie Cayen. „Du kannst den Preis selbst machen. Frag, ihn, was er braucht und du hast einen riesigen Wunsch bei mir frei. Wie wäre es mit einer Woche Vollgummierung oder einem Aufenthalt in Neuseeland. Ich würde alles für so einen Gefängnis tun. Du darfst wählen: Tue ich es für dich oder gegen dich.“ „Du bist ja kein bisschen devot, wenn du etwas willst. Aber ich frage ihn. Und den Preis sage ich dir hinterher.“ „Gut.“</p>
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<p>Claudia rief Sven noch am Abend an und fragte ihn, ob man ihr Kohlefaserkorsett auch als Ganzanzug bauen könnte. Sven hatte wahrscheinlich schon mit dem Gedanken gespielt, denn er wusste den nötigen Aufwand sofort: „Das wird ganz schön eng und hart da drin. Ich brauche für dich fünf Quadratmeter Azetatfolie, drei Kilogramm Gießharz mit Starter, für ungefähr 2000 Mark Kohlefasergewebe, 80 Kilogramm Gips und 20 Kilogramm Sägespäne. Werkzeug und Kleinteile kann ich aus der Klinik mitbringen. Aber eine Woche musst du auf dieses Spielzeug warten. Gefällt dir das Korsett neuerdings doch?“ Claudia zögerte, dann sagte sie es doch: „Es ist nicht für mich, Cayen möchte sich selbst in so einem Sarg einschließen. Und ich möchte, das du das tust. Was es kostet, bezahlt Cayen. Du darfst dir auch etwas wünschen, aber von mir.“ „Euch Weiber kann man auch nicht allein lassen. Also: Ich wünsche mir, dass du mit mir auf einen Tauchkurs in die Karibik kommst. Cayen muss mit fünftausend Mark Materialkosten rechen und mindestens zehnmal zur Anprobe da sein. Ist das in Ordnung, dann kann ich die Sachen per Internet bestellen. Morgen können wir anfangen mit bauen.“ Cayen nickte und Claudia sagte ihm: „Du bist doch ein lieber Junge. Schade, dass du heute Nacht nicht da bist.“ Dann legte sie auf.</p>
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<p>Sven kam Sonntag Nachmittag vom Dienst nach Hause. Claudia fing ihn schon an der Tür ab. „Hör gut zu: Cayen bleibt für ein Paar Tage bei uns. Sie macht uns den Haushalt und auch sonst alles, was wir wollen, wenn du ihr ihren kleinen Wunsch erfüllst. Du kannst mit ihr spielen, soviel du willst, aber wenn du deinen Schwanz in eins ihrer Löcher steckst, hast du deinen letzten Orgasmus gehabt. Und denk dran: Das ist meine Freundin.“ Sven maulte: „Das ich sie nicht anfassen darf, ist schon klar. Aber bist du jetzt unter die Lesben gegangen?“ „Für die Frage sollte ich dich schlagen. Du weißt doch: Besser bi als nie. Wenn du mich behalten willst, solltest du besser sein als sie. Also schwächele nicht. Bis jetzt warst du gut.“ Claudia war mit ihrer Standpauke sehr zufrieden, aber der große selbstbewusste Sven sah sehr verdattert aus. Sie überlegte kurz, ob sie ihm etwas sagen sollte, was sie ihm noch nie gesagt hatte. Dann zog sie seinen Kopf zu ihren Mund. Leise flüsterte sie ihm ins Ohr: „Ich liebe dich!“ Dann saugte sie vorsichtig an seinem Ohrläppchen, bis sie es genau unter ihren spitzen Eckzähnen spürte und biss kräftig zu. Sven hielt sich sein Ohr noch eine Weile mit der Hand, aber er lächelte glücklich, als er ging.</p>
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<p>Beim Abendbrot erklärte er ausführlich, was er vorhatte: „Ich brauche als erstes einen Gipsabdruck von Cayens ganzem Körper. Diesen Abdruck gieße ich mit Gips aus. So erhalte ich ein Modell von Cayen, auf dem ich dann den gewünschten Anzug herstellen kann. Für die Hände und die Füße brauche ich ein paar extra gegossene Paßteile, diese Stellen kann man sonst nicht genau fixieren, ohne zu quetschen. Und ich habe eine Idee, wie du das Öffnen selbst auslöst und trotzdem keinen Finger rühren kannst. Ich baue einen Sensor an den Luftschlauch und wenn du eine Minute nicht atmest, geht&#8217;s auf.“</p>
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<p>Nach dem Abendbrot bat Sven Cayen, sich einen Catsuit anzuziehen und sich dann aufs Bett zu legen. Auf dem Bett lag eine große Plastikfolie. Als erstes legte Sven sich Cayen zurecht. Er legte die Beine leicht gespreizt hin und unterpolsterte die Knie. Die Arme legte er etwas vom Körper weg und drehte sie so, dass alle Finger nach unten zeigten. Mit der Frage: „Darf ich?“ öffnete er den Schrittreißverschluss und schob ohne große Vorwarnung je einen Dildo mit einem Stab daran in Cayens Löcher. Dann spreizte er mit gummibehandschuhten Händen Cayens Schamlippen und schob einen kurzen Katheter in ihre Harnröhre. Man sah ihm an, dass er arbeitete, denn er hatte seinen allwissenden Doktorblick aufgesetzt und dachte kein Stück daran, seiner Patientin zu erklären, was mit ihr passierte. Zuerst besprühte er Cayen an den Händen, den Füßen und zwischen den Beinen mit einem Spray. „Trennmittel!“ sagte er mehr zu Claudia als zu seinem Opfer. Dann umwickelte er ihre Beine einzeln mit Gipsbinden und modellierte ganz ausführlich die Zehen. Claudia fragte sich, wie er Cayen wieder herausbekommen wollte ohne Presslufthammer, aber die Gipsorgie ging erst los.</p>
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<p>Sven umwickelte systematisch einzeln Cayens Finger mit kleinen Gipsbinden und wickelte dann die Arme bis hoch zur Schulter ein. Claudia durfte dann unter seiner Anleitung dicke Gipswülste oben und unten auf die Finger nachbessern. Dann nahm er sich Cayens Genitalien vor. Er modellierte ganz liebevoll Cayens Schamlippen einzeln in Gips und goss dann eine größere Menge auf einmal, so dass die Stäbe an den Dildos mit befestigt wurden und sie jetzt unverrückbar gefangen hielten. Dann befestigte er mit zwei quer angegipsten Holzstäben auf den Füßen und unter den Knien die Beine untereinander. Zwischendurch fragte er immer wieder „Geht&#8217;s noch gut?“ und machte weiter, ohne die Antwort abzuwarten.</p>
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<p>Claudia dämpfte ihre rasende Eifersucht, als sie merkte, dass Sven Cayen sogar dabei siezte. In seinem Hinterkopf hatte augenscheinlich das Programm von „geiles Spiel“ auf „Doktor gipst“ umgeschaltet und damit konnte sie relativ sicher sein, dass er seinen professionellen Abstand nicht überschritt und seine Patientin sexuell belästigte. Sven legte eine Schaumgummimatte auf Cayens Bauch und sagte: „Die Matte hat fünfhundert Milliliter Rauminhalt. Soviel bleibt dann Platz zum Atmen.“ Dann gipste er ihren Bauch vorn und seitlich ein und an den Beinen fest. Er kommandierte: „Ganz weit ausatmen und dann zehn Minuten nur flach atmen!“ Mit langen liebevollen Streichungen modellierte er ihre schönen Brüste. Als nächstes befestigte er die Arme am Körper. Claudia durfte mit Holz Verstrebungen auf dem Bauch und zwischen Körper und Armen anbringen.</p>
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<p>Sven legte ein paar kleine Stücke Schaumstoff auf Cayens Kehlkopf, ihre Augen und ihre Ohren, dann fragte er: „Möchtest du eigentlich eine eingebaute Gasmaske oder eine kleine Narkosemaske?“ „Narkosemaske wäre gut!“ Sven positionierte die Maske auf Cayens Gesicht. Wie aus einer Eingebung heraus holte er einen Sauerstoffsensor und klemmte ihn an Cayens Ohr. Er umwickelte dann vorsichtig ihren Kopf und den Hals mit Gipsbinden. Claudia musste halten und wunderte sich, wie schwer Cayens Kopf war. Sven fragte: „Na, kannst du noch etwas bewegen?“ „Mmm-Mmm“ kann es dumpf aus der Maske hervor. „Dann drehen wir dich jetzt um.“ Mit Claudias tatkräftiger Hilfe wurde der schwere Gipsblock mit Cayen drin auf den Bauch gedreht. Sven bat Claudia, genau auf Atmung und Kreislauf von Cayen zu achten, denn nun würde es eng und er bräuchte mindestens zwei Minuten, um Kopf, Hals und Brustkorb zu befreien. Der Gipsblock brummte auch sofort „Mmmmm“, bis Claudia erschreckt feststellte, dass Cayen mit ihrer Atemöffnung genau auf der Plastikfolie lag und bestimmt keine Luft bekam. Sie hob den ganzen Block mühevoll an und Cayen holte pfeifend Luft. „Geht es dir wieder gut?“ fragte Claudia. „Mm!“ „Sollen wir dich wieder rausholen?“ „Mmm-Mmm“</p>
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<p>Claudia schämte sich ein wenig, denn sie hatte gerade davon geträumt, auch so eingeschlossen zu sein, anstatt aufzupassen. Genau in diesem Augenblick hätte ihr auffallen müssen, dass etwas nicht stimmte. Nun war sie hellwach. Sven hatte sich Cayens Rücken angesehen und als erstes an einer kleinen Stelle, wo tatsächlich etwas Platz war, den Gips hinten am Oberschenkel wieder entfernt. Dann legte er zwei lange Gipsbinden links und rechts neben die Wirbelsäule und links und rechts an die seitlichen Kanten der riesigen Gipsschale. Nun kommandierte er wieder: „Ganz weit ausatmen und dann zehn Minuten nur flach atmen!“ und wickelte schnell auch den Rücken zu. „Achte auf die Atmung, jetzt wird es eng und warm für sie!“ sagte er noch. Claudia hörte besorgt, dass Cayen sehr schnell und flach atmete. Sven wirkte auch unruhig und erklärte mehr zu sich als zu Claudia: „Nun müssen wir da durch. Ich kann erst aufsägen, wenn der Rücken trocken ist, sonst fangen wir von vorne an.“ Er klopfte immer wieder, ob Cayens Panzer endlich hart wurde und drehte sie dann allein mit einer kräftigen Bewegung wieder auf den Rücken.</p>
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<p>„Geht es dir noch gut?“ fragte Sven. „Mm!“ Sven nahm ein Instrument, dass aussah wie eine kleine Kreissäge und erklärte laut „Cayen, das ist eine Gipssäge. Sie kann dich nicht schneiden, aber das Sägeblatt wird wahnsinnig heiß. Brumme, wenn es dich berührt. Claudia horcht an deinem Kopf. Sven sägte als erstes ein großes Loch auf Cayens Bauch aus und bog den Gips hoch. Man sah, wie sich sofort Cayens gummierter Bauch rhythmisch dort herauspresste. „Na, bekommst du besser Luft?“ „Mm!“ „Claudia, jetzt haben wir Zeit. Wollen wir morgen früh weitermachen?“ fragte Sven und zwinkerte Claudia zu. „Mmmmm, Mmm-Mmm“ kam es laut und energisch aus dem Gipskokon. „Es scheint ihr da drin immer noch nicht zu gefallen.“</p>
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<p>Sven malte mit einem Filzstift ein Muster aus schrägen Strichen rundum seitlich an Cayens Panzerung und begann dann, immer dort, wo sie am breitesten war, rundum den Gips einzusägen und so eine Oberschale von einer Unterschale zu trennen. Die Arbeit war mühselig und dauerte lange.. Sven schien Cayens Haut oft zu berühren, denn die protestierte oft. Die Säge machte viel Lärm und Claudia hing die ganze Zeit an Cayens Kopf und horchte. Manchmal roch es auch nach verbranntem Gummi. „Halb so schlimm, solange mein Sägeblatt nicht rot wird!“ lachte Sven und Claudia fand ihn mal wieder ekelhaft. Nach über zwei Stunden hob Sven vorsichtig den Deckel ab und Cayen kam zum Vorschein. Sie wirkte durchgeschwitzt und erleichtert. Dann stellte sie fest, dass sie noch immer nicht frei war. Ihre Finger und Zehen staken fest, sie konnte sich noch immer nicht befreien. Es dauerte eine weitere Stunde, bis Cayen mit Claudias Hilfe aus ihrem Gipsbett aufstehen konnte.</p>
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<p>Cayen zog sich auf der Stelle aus. Claudia sah, dass der Catsuit seitlich der Länge nach angeritzt war, er zerriss beim Ausziehen. Auch auf Cayens Haut war die rote Spur der Säge stellenweise sichtbar. Sven meinte ungerührt: „Gut, keine ernsthaften Schäden. Hat es irgendwo besonders gedrückt?“ „Nein.“ „Dann geh jetzt duschen!“ Dann sprühte er sein Gipsnegativ mit dem Trennmittel aus. Claudia sah, dass es einfaches Silikonspray war. Nun legte er die Oberschale auf die Unterschale und passte sie mit ein paar Streichhölzern so zusammen, dass sein Rautenmuster an der Seite ohne Versetzungen wieder passte. Nun umwickelte er die schon sehr schwere Schale noch einmal mit mehreren Gipsbinden und stellte sie in die Ecke. Das Zimmer sah aus wie nach einer Schlacht. Trotz der Folie auf dem Bett klebte überall Gips. Die Möbel waren von einer Staubschicht überzogen und einige weiße Wasserlachen zeigten, dass es mit einem Staubsauger nicht getan war.</p>
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<p>„Würdest du wirklich alles tun, was ich von dir verlange?“ fragte Sven Cayen. Sie nickte beflissen lächelnd. „Dann mach doch bitte morgen unser Schlafzimmer sauber! Ich schlafe heute lieber auf meiner Luftmatratze.“ Claudia wunderte sich, dass Cayen nicht protestierte. Dann fragte sie einfach: „Stört es dich nicht, unseren Dreck wegzuräumen?“ „Nein. Erstens hätte er auch etwas anderes verlangen können. Zweitens habe ich den Dreck irgendwie verursacht und drittens: Wozu bin ich eigentlich die Sklavin?“ „Das ist auch ein Argument. Dann kann ich dich ja die ganze Woche im Haushalt beschäftigen.“ „Soll ich jetzt „Ja, Herrin!“ sagen?“ fragte Cayen und Claudia merkte, dass sie mit ihrer Rolle durchaus einverstanden war.</p>
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<p>Als Sven mit Claudia am nächsten Tag von der Arbeit nach Hause kam, war wirklich das Schlafzimmer sauber. Selbst die Gardinen waren gewaschen und im Ofen steckte eine Pizza. Cayen saß im schwarzen Lycra-Catsuit mit einer Zeitung auf dem Sofa und verbreitete den Eindruck, ihr Hiersein wäre absolut normal. Sie sah hinreißend aus und Claudia fragte sich, wie sie Sven zwei Stunden beschäftigen konnte, um ein bisschen mit Cayen zu spielen und an ihrer Muschi zu lecken. Sauer stieß ihr auf, dass sich Sven bestimmt dasselbe fragte.</p>
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<p>Sven hatte wichtigeres im Kopf. Er holte einen Eimer, massenweise Gips und Sägespäne und die Rohform und schleppte alles ins Bad. Dann ging er zu den fröhlich schwatzenden Mädchen essen. Nach dem Essen sägte er eine kleine Scheibe vom Kopf der jetzt hochkant gestellten Form ab und begann, die Form systematisch mit einem Gemisch aus Gips und Sägespänen zu füllen. Er brauchte acht Eimer von dem Gemisch. Cayen und Claudia mussten rühren und aufpassen, dass es keine Klumpen gab. Zum Schluss steckte er von oben eine lange Eisenstange in den Gipsbrei und passte den Deckel über der herausstehenden Stange wieder ein. Nach zwei Stunden war auch diese Arbeit beendet. „Das muss mindestens einen Tag trocknen, vielleicht auch zwei. Cayen, machst du uns bitte auch das Bad sauber?“</p>
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<p>Claudia hatte auch ihren schwarzen Catsuit angezogen und schnurrte zu Sven: „Das Bad ist eigentlich dein Revier. Aber du hast dir eine kleine Belohnung verdient. Verpacke dich in Gummi und mache das Vakuumbett klar. Wenn du ganz lieb bist und uns noch einen Sekt bringst, dann wird dir einer geblasen und du darfst raten, wer es ist.“</p>
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<p>Schon nach zehn Minuten stand Sven wie befohlen im Catsuit mit einem Tablett Sekt in der Hand im Wohnzimmer. Sein riesiger Ständer beulte das Gummi deutlich aus. Claudia öffnete den Schrittreißverschluss und ließ Svens Penis herausklappen. Dann goß sie ein Glas Sekt darüber und tadelte: „Drei Gläser? Du musst noch viel lernen.“ Sie nahm die übrigen Gläser für Cayen und sich und befahl: „Nun hol schon einen Lappen und mach das weg!“ Als Sven mit enttäuschtem Gesicht ging, sagte Cayen: „Dafür lernst du ganz schön schnell. Willst du ihn wirklich als Sklaven abrichten?“ „Gute Frage. Ich denke, ich möchte das gleiche wie er: Ein wildes Tier beherrschen. Mit einem willenlosen Sklaven kann ich nicht anfangen.“ „Hast du keine Sorgen, dass er aufbegehrt?“ „Das tut er hoffentlich. Er möchte aber jetzt einen von uns geblasen haben und wird also bestimmt mitspielen. Ich habe dich noch nicht gefragt, ob du überhaupt mitmachst.“ „Aber Claudia, ich bin doch nicht die Chefin hier. Natürlich mach ich mit.“ Grinsend fragte Cayen weiter: „Bestrafst du ihn, wenn er falsch rät?“ Claudia schüttelte mit dem Kopf: „Du bestrafst ihn. Vielleicht bekomme ich ja noch ein paar gute Ideen.“ Cayen senkte den Kopf. „Das kannst du von mir nicht verlangen. Er gehört dir. Und ich kenne Bestrafungen nur von der anderen Seite.“ „Eben!“ sagte Claudia und ging, um Sven bei der Suche nach einem Putzlappen Beine zu machen.</p>
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<p>Cayen holte solange das Reizstromgerät und ein paar große Elektroden und wartete, bis Sven ins Schlafzimmer getrottet kam. „Zeig mir bitte deinen nackten Po!“ kommandierte sie leise. „Lass bitte das Bitte!“ echote Claudia. Sven bekam auf jede Pobacke eine Elektrode geklebt. Dann durfte er sich in sein Vakuumbett legen und Claudia zog den langen Reißverschluss zu. Claudia schloss eigenhändig den Staubsauger an und wartete, bis Sven ganz fest steckte. Dann schloss sie das Reizstromgerät an. Vorsichtig streichelte sie Sven an seinen herausstehenden Hoden und fragte laut: „Wer war das?“ „Claudia!“ tönte es aus der Gasmaske. Claudia nickte Cayen zu. Die versuchte, jetzt auch die Hoden von Sven zu streicheln. Claudia hielt ihren Unterarm fest und sah sie kopfschüttelnd an. Dann zeigte sie auf das Stromgerät. Cayen schaute etwas verwundert aus. „Will die mich nicht verstehen?“ fragte sich Claudia. „Der Kerl bekommt für jede Antwort einen Stromstoß, egal, ob er recht hat.“</p>
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<p>Über Cayens Mund huschte ein Lächeln. Dann drehte sie den Stromknopf ganz hoch und schaltete kurz ein. „Falsch!“ sagte Claudia. Sofort schwoll Svens noch hängender Penis an. Claudia fragte sich, ob der Strom oder die Vorstellung von Cayens Hand dies auslöste. Dann deutete sie auf Svens Bauch und machte eine Handbewegung des Kneifens. Cayen kniff kräftig in den Hoden. „Claudia!“ tönte es wieder und Sven bekam einen neuen Stromstoß. Dann umfasste Claudia Svens Schaft und massierte ihn liebevoll, bis sie „Cayen“ hörte. Das brachte ihm einen neuen Stromstoß ein und Claudia lächelte. Nun war wieder Cayen an der Reihe. Sie massierte vorsichtig Svens Eichel und kniff dann ganz zart hinein. Sven hatte jetzt wohl begriffen, dass die Stromstöße erst kamen, wenn er etwas sagte und genoss ruhig die Massage.</p>
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<p>„Wer war das?“ fragte Claudia und drückte Cayens Hand weg. „Du“ tönte es dumpf. Claudia schüttelte den Kopf und Cayen nahm die Finger vom Stromgerät. Claudia deutete mit der Faust auf Svens Bauch und Cayen schlug ihn zaghaft. Claudia schüttelte wieder den Kopf und machte noch einmal die selbe Geste, nur schneller. Cayen schlug härter zu. Sven versuchte sich zu krümmen. Fröhlich lobend nickte Claudia zu ihrer Freundin und legte sich dann zwischen Svens Beinen zurecht, um ihm mit dem Mund und einigem liebevollen Saugen seine Befriedigung zu geben. Nach einer Minute hörte sie auf und fragte lauernd: „Wer?“ „Claudia.“ Claudia schlug ihm mit einem langen Schwung heftig auf den Penis. Dann stand sie auf und deutete sie mit einer saugenden Bewegung zu Cayen. Die legte sich von oben auf Sven, so dass ihr Schritt den Ansaugstutzen seiner Gasmaske verlegte und beleckte seinen Schaft.</p>
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<p>Claudia ging schnell, holte einen Discman und Kopfhörer und setzte ihn Sven auf. Dann schob sie vorsichtig Cayen zur Seite und schloss einen Schlauch mit Filter an die Maske an. Nun streichelte sie ihrerseits Cayen erst am Rücken, dann im Schritt. Cayen verwöhnte Svens Penis laut schmatzend und stöhnend, bis er seinen Orgasmus hatte. „Komm!“ sagte Claudia und zog an Cayen. „Wir haben jetzt Zeit. Magst du Dildos?“ „Nicht, wenn es Frauenhände gibt.“ Lachend und balgend ließen die Mädchen Sven in seinem Gefängnis zurück. Sie wussten: Er war sicher und sie solange auch.</p>
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<p>Claudia zog Cayen mit einem Ruck den Reißverschluss auf und mit einem zweiten den Catsuit aus. „Komm, massiere mich mit Bodylotion!“ befahl sie. Cayen massierte zuerst Claudias Bauch und die Brüste und kam sehr schnell zum Schritt. Sofort griff auch Claudia an Cayens Kitzler und bald streichelten sie sich von einem Höhepunkt zum anderen.</p>
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<p>„Heute will ich Cayen als Denkmal sehen!“ erklärte Sven, bevor er am nächsten Tag systematisch die mühsam angefertigte Gipshülle von dem Gussobjekt trennte. Er arbeitete eine Stunde schwer, dann hatte er es geschafft. Zu dritt trugen sie die zentnerschwere Statue in den Keller, wo Sven mittlerweile eine Werkbank aufgestellt hatte. Man konnte die Cayens Ebenbild an der Stange in einen Schraubstock einspannen und von allen Seiten bearbeiten. Sven nahm sich eine Feile und säuberte und polierte die Figur. Er schliff alle Kanten ab, die vom Aufsägen und Zuschmieren der Hülle geblieben waren, entfernte die noch immer im Gips steckenden Dildos und ersetzte sie durch zylindrische Bohrungen. Dann schliff er ewig an den Händen herum, bis er jedes Fingerglied genau auf die Maße gebracht hatte, die er immer wieder mit einem Maßband an Cayen kontrollierte. Erst spät am Abend war er fertig, die Statue hatte jetzt einzeln ausgearbeitete Finger und Zehen und sah Cayen wirklich ähnlich.</p>
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<p>Der nächste Tag bescherte der überraschten Cayen schon die erste Anprobe. Sven hatte einige dicke weiße Plastplatten mitgebracht, die er mit einem Heißluftgebläse erwärmte und auf sein Modell legte. Es entstand ein Flickenteppich aus harten Teilen, die er von dem Modell nahm und an Cayen ausprobierte. Immer wieder fragte er, ob es irgendwo drücke, denn noch könne er etwas ändern. Aber außer einer kleinen Stelle am linken Bein war die Figur augenscheinlich exakt. Cayen merkte schon jetzt, dass ihr neuer Anzug wirklich sehr eng wurde.</p>
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<p>Zu Cayens Erstaunen sägte Sven der Figur Hände und Füße ab und befestigte sie gleich wieder genau da, wo er sie entfernt hatte. „Was soll das?“ fragte sie. „Das ist die Sollbruchstelle, an der ich die Figur zum Schluss aus de Hülle holen will. Ich kann ja nicht die Hülle zersägen, um den Gips zu entfernen.“, antwortete Sven. Dann holte er eine gießbare Plastmasse und goß zwei Paßteile für die Zehen. Es entstanden je ein Unterteil, das den Vorfuß umfaßte und ein Fach für jede Zehe hatte und ein Oberteil, das die Zehen dann genau in Position drückte. Ähnliche Teile goß er auch für die Hände. Cayen war sehr erregt und traurig, dass es wieder weit nach Mitternacht war, so dass sie wieder einen Tag auf die Fortsetzung des, wie sie zu Claudia sagte, „längsten Vorspieles ihres Lebens“ warten musste.</p>
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<p>Cayen hatte wieder Abendbrot gemacht, als Sven nach Hause kam. „Claudia hat heute Dienst. Essen, Arbeiten, Sex oder lieber eine andere Reihenfolge?“ fragte er. Cayen sah ihn traurig an: „Sie schätzt dich richtig ein. Ich mag sie übrigens. Und vielleicht vertraut sie mir. Also: erstens ja, zweitens ja und drittens: Wir können sie ja im Krankenhaus besuchen. Bereitschaftsdienste operieren doch auch nicht immer.“ Sven ließ jetzt den Macho heraushängen. „Musst du als Sklavin nicht tun, was man dir sagt?“ „Nein. Wenn ich Vertrauen habe, unterwerfe ich mich. Und?“ Sie sah ihm tief in die Augen und er wurde rot. „Na gut, dann verwöhnst du mich wenigstens mit einem guten Essen.“ „Gern, es steht schon bereit.“ Heute passte Sven die Hand- und Fußteile an. Er klemmte Cayens Füße in die gestern gegossenen Passstücke und fragte dann: „Na, kannst du noch eine Zehe rühren?“ „Nein. Wenn alles so sitzt, ist das Super.“ Bei den Passteilen für die Hände war etwas mehr Arbeit nötig. Die rechte Hand ließ sich problemlos in den Gummiblock stecken. Nachdem die Oberschale auf das Unterteil gedrückt wurde, wackelte auch kein Fingerglied mehr. Bei der linken Hand wollte erst der Daumen nicht an seinen Platz und dann konnte das Endglied des Zeigefingers gebeugt werden. „Wenn du mich genau fragst, war hier schon im Gips Platz.“ „Da habe ich dich beim Wackeln im Gips erwischt. Du solltest doch stillhalten. Macht nichts, ich klebe ein kleines Stück Gummi ein.“ Beim nächsten Versuch saßen die Passteile der linken Hand genauso gut. Sven nahm Cayen die Gummiteile wieder ab und befestigte sie mit kurzen Stücken Klebestreifen an dem Gipsmodell.</p>
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<p>„Willst du nicht etwas anderes tun? Du kannst mir nicht helfen.“ Sven wollte allein arbeiten. „Nein. Ich möchte genau wissen, wie du das baust. Vielleicht will ich ja eine Fabrik für harte Anzüge einrichten. Sag lieber, was du vorhast.“ Cayen durfte ihr Ebenbild mit Azetatfolie einkleiden. Dazu musste sie die in Schläuchen verschiedenster Durchmesser angelieferte Folie in ein nasses Handtuch einrollen und liegen lassen, bis sie ganz feucht war. Dann wurde sie etwas elastischer und man konnte sie über alles ziehen, was an dem Gipsmodell rund war. Dann wurden kleinere Stellen ausgeflickt, wo noch keine Folie lag und alles, was hervorstand, abgeschnitten. „Die Folie ist das einzige Material, woran Kunstharz nicht festklebt. Wenn du irgendwo eine Falte stehenläßt, wirst du sie später spüren.“</p>
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<p>Sven hatte zwei Vibratoren auseinander gebaut, um ihr Innenleben auf ein Stahlrohr zu fädeln und sie mit einer Klebemasse wieder zu verschließen. Er wickelte die Vibratoren einschließlich der Stahlrohre in Azetatfolie ein und steckte sie dann in die großen Löcher unten in der Puppe. Nur die Rohre sahen heraus. „Was soll das?“ fragte Cayen. „Ich kann die Vibratoren nicht fest einbauen. Man könnte sonst nicht einsteigen.“ „Und warum sind sie nicht aufblasbar?“ „Weil dir alles, was unten reingepustet wird, oben an der Luft fehlt. Du würdest an den Dingern ersticken können.“</p>
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<p>Nun nahm sich Sven endlich große Mengen des Karbonfasergewebes vor. Erst zog er Schläuche aus den Fasern über alles, wo sie passten. Dann legte er große Platten um den Rumpf und befestigte sie mit einer einlagigen Binde aus Kohlefaden. Cayen musste solange einen langen dünnen Schlauch aus Plaste in einen genauso langen Schlauch aus Karbonfaser einfädeln. Sven legte diesen Schlauch einmal um jeden Arm und jedes Bein und führte ihn dann zum Gesäß. Dann kam noch eine Lage Schlauch ums Becken und die Brust und wurde wieder zum Gesäß geführt. Akribisch verschloss Sven die Enden, die alle in eine Richtung zeigten, mit etwas Wachs. Dann befestigte er die Enden mit einer weiteren Lage Karbonfasern. Nun legte er Verstärkungen ringsum seitlich an die Arme und Beine sowie am Körper und fixierte sie mit noch mehr Karbonfaser.</p>
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<p>„Was soll die Wulst ringsum?“ fragte Cayen. „Hier will ich das Ganze später aufsägen. Deshalb schiebe ich solange an den Wülsten herum, bis ich sie links und rechts symmetrisch habe. Es sieht einfach besser aus.“ „Hast du meine Arme beim Gipsen so hoch unterpolstert, damit du zum Schluss möglichst lange gerade Schnitte sägen kannst und die breiteste Stelle überall in gleicher Höhe ist?“ „Genau. Nur am Unterarm und am Unterschenkel klappt es nicht, weil die Gelenke dann mit Gewalt gestreckt würden.“ „Kannst du die Finger nicht so anatomisch exakt nacharbeiten wie die Füße? Das Paßteil für die Zehen verändert die Fußform kaum, an den Händen sitzen zwei relativ große Teile.“ „Nein. Die Hände müssen exakter gelagert werden als alles andere am Körper, weil sie die geringsten Bewegungsmöglichkeiten schon wahrnehmen.“ „Und woher weißt du das alles?“ „Ich habe lange davon geträumt.“ „Na, dann hast du doch deinen Lohn. Du darfst mich einpacken.“ Brummend beendete Sven das Gespräch.</p>
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<p>Er forderte Cayen auf, die stellenweise fünf Millimeter dicke Karbonfaserschicht wieder systematisch mit Azetatfolie einzupacken. Dieses Mal lies er aber die Folien trocknen und verklebte alle Kanten und Stoßstellen mit Klebestreifen. Das einzige Loch verblieb auf dem Rücken. Hier baute er einen stabilen Schlauch an und verklebte ihn fest mit der Folie. Dann holte er eine Vakuumpumpe und schloss sie an den Schlauch an. Sofort wurden die schon gut angepaßten Folien ganz eng an die Form gepreßt. Sven fand noch einige undichte Stellen und klebte sie ab.</p>
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<p>Endlich rührte er das Gießharz an. Er setzte sich dazu eine Gasmaske auf. Zuerst fand Cayen das übertrieben, aber schon nach zwei Minuten hatte Cayen heftige Kopfschmerzen. Sven reichte ihr grinsend Claudias Gasmaske mit Filter. Er baute seinen Vakuumschlauch ab und setzte einen Trichter auf den Stutzen. Dann goß er das Harz hinein und sah zu, wie es sich verteilte. Er gab Cayen ein paar Gummihandschuhe und zeigte ihr, wie man das Harz überall hinschieben und die Luftblasen verschieben konnte. Stellenweise sammelte sich das Harz, das störte ihn nicht so wie Luftblasen.</p>
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<p>Sven drehte die schwere Gipsfigur mehrmals hin und her, um wirklich alle Luftblasen zu entdecken und schloss dann die Vakuumpumpe wieder an. Er drehte den Stutzen nach oben und Cayen sah, wie eine ganze Menge Harz zwischen den Azetatfolien herausgesaugt wurde und sich in dem langen Schlauch sammelte. Sven öffnete das Kellerfenster und nahm seine Maske ab. „Das war&#8217;s. Ich bete nur, dass alles dicht ist und keine Luft mehr hineingesaugt wird. Willst du wirklich noch zu Claudia?“ „Es ist schon wieder nach Mitternacht. Wie lange bindet das Zeug eigentlich ab?“ „Vier bis sechs Stunden. Ich fasse es aber erst morgen Nachmittag an, weil es so stinkt.“</p>
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<p>Freitag. Claudia kam nach Hause und fragte als erstes, ob Sven und Cayen ohne sie artig gewesen waren. „Ja“ antwortete Cayen und sah Claudia ruhig an. „Hat er wirklich nicht versucht, dich herumzubekommen?“ Cayen lächelte: „Doch, das hat er. Aber ich kann mich wehren.“ „War er sehr aufdringlich?“ „Nein, mehr als eine anzügliche Bemerkung hat er nicht gemacht. Und seine Dauererektion kannst du ihm nicht vorwerfen.“ „Doch, das kann ich. Aber ich will nicht, weil er vielleicht genau das erwartet.“</p>
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<p>Als Sven endlich eintrudelte, besichtigten Cayen und Claudia schon sein Werk. Sven riss die Folien ab und eine schwarz glänzende Statue mit sehr großer Ähnlichkeit zu Cayen kam zum Vorschein. Am Rücken sah man ein paar kleine Falten, die Vorderseite sah ohne Unebenheiten aus wie ein Mensch mit etwas klobigen Händen und einer Atemmaske. Leichte Verdickungen an den Handgelenken und den Knöcheln sowie an Becken und Brust saßen dort, wo man andere fesselt und erhöhten den Reiz des Anblickes noch.</p>
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<p>Sven schien zufrieden. Er nahm sich eine Messlehre und zeichnete an der seitlichen Wulst lange Linien ein, an denen er die Hülle aufsägen wollte. Nun legte er eine große Tischplatte auf seine Werkbank und baute so lange daran herum, bis er die Platte genau parallel zu der seitlichen Wulst an seinem Kokon ausgerichtet hatte. Dann setzte er sich eine Staubmaske auf und holte sich eine kleine Kreissäge mit einem sehr dünnen Sägeblatt. Er stellte sie so ein, dass er die Säge auf der Tischplatte verschieben konnte und das Sägeblatt genau die Mitte der Wulst berührte. Dann sägte er Körper, Kopf, Oberarme und Oberschenkel ringsum ein, bis nach viel schwarzen Karbonfaserstaub weißer Gips sichtbar wurde. Claudia sah Sven fasziniert zu. Sie wollte ihn nie wieder damit ärgern, das Wessis handwerklich unbrauchbar sind. Oder sollte sie ihn damit erst recht aufziehen?</p>
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<p>Als nächstes kippte Sven die Holzplatte leicht an und sägte die schrägen Schnitte an Unterarm und Unterschenkel. Die Schnitte quer über den Handrücken und den Fußrücken gingen leicht. Als letztes sägte Sven freihändig vorsichtig den Schritt frei. Da er hier mit der Säge keinen Platz hatte, musste er nach oben ausweichen. Aber die Wulst lag auch hier so, dass er in ihrer Mitte bleiben konnte. Vorsichtig hob er den Deckel ab und gab ihn Claudia. Claudia staunte, wie leicht und dünn die Hülle war, konnte sie aber auch mit großer Anstrengung nicht sichtbar verbiegen. Sven hatte mit Hammer und Meißel die Gipsfigur an den Stellen zerschlagen, an denen er die Hände und Füße wieder angesetzt hatte. Nun drückte er an den verschiedensten Stellen herum, bis er auch die Rückseite von der Form gelöst hatte. Polternd fiel sie auf den Tisch. Die Gipsteile mit den Händen konnte Sven problemlos lösen, an den Füßen pochte er lange herum, bis er endlich allen Gips aus der Form herausgeholt hatte.</p>
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<p>„Anprobe!“ rief er laut und forderte Cayen auf, sich völlig auszuziehen. Er legte ein großes Stück dünne Plastikfolie in das Unterteil und forderte Cayen auf, sich hineinzulegen. Dann setzte er ihr die Paßteile auf die Füße. Mühsam bekam Cayen die Füße an ihren Platz. Sie legte sich langsam hin und Claudia sah, dass die Form passte. Sie legte Cayen eigenhändig die Handformen an und staunte, wie genau sie in ihrem Gegenhalt klemmten. Cayen konnte schon jetzt nicht mehr viel bewegen. Sven legte eine weitere Folie auf Cayen, bohrte mit dem Finger ein Loch vor dem Mund und legte nun den Deckel auf die Unterform. Staunend beobachtete Claudia, dass der Deckel überall genau passte und sich im Takt von Cayens Atem etwas hob und wieder senkte. Ein Spalt blieb aber immer. Nun drückte Sven die Formen kräftig zusammen und fragte: „Kriegst du noch Luft?“ „Mmmmm“. Schnell entfernte Sven den Deckel wieder. „Wenn du zuviel Platz hast, kann ich noch eine Lage Schaumgummi innen auf den Bauch kleben.“ „Nein danke!“ sagte Cayen selig lächelnd. „Kleiner sollte der Platz wirklich nicht sein!“ Warum liegt da Folie drin?“ wollte Claudia wissen. „Weil das frische Harz die Haut noch reizen könnte! Wenn ihr mich jetzt allein lasst, kann Cayen das Spielzeug morgen ausprobieren, also lasst mich bitte allein und ruft mich, wenn es Essen gibt!“ Claudia schob Cayen aus dem Keller. „Wusstest du, dass es im Leben eines Mannes drei Phasen gibt?“ „Nein.“, antwortete Cayen. „Also in der ersten Phasen denken sie nur an eins: Ganz klar an Sex. In der zweiten Phasen denken sie ständig ans Essen und in der dritten Phase erzählen sie nur noch von ihrem Stuhlgang. Lass uns Essen machen, dann ist er befriedigt.“</p>
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<p>Claudia war gespannt, was Sven den fünften Abend in Folge gebastelt hatte. Auch Cayen war die Unruhe anzusehen. Endlich trug Sven die große schwarze Hülle ins Schlafzimmer. Sie schien sehr leicht zu sein, denn er trug sie mit einer Hand. Claudia sah, dass aus dem Kopf jetzt ein langer Faltenschlauch ragte, der zur Rückseite ging. Unter den Schulterblättern war ein kleiner Motor befestigt, der acht dünne Nylonseile straff zog, die aus Löchern am Gesäß kamen. Hinten am Schritt sah sie zwei Kabel und einen dünnen Schlauch, der zu einem Beutel führte. Mehr Technik war nicht zu sehen.</p>
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<p>„Zieh einen Gummi-Catsuit an und komm!“, kommandierte Sven. Cayen zog einfach ihren Lycra-Catsuit aus und man sah, dass sie auf genau dieses Kommando gewartet hatte. „Du darfst alles selbst machen. Führe dir als erstes die beiden Vibratoren ein, die hier liegen. Sie haben Kontakte, die Strom bekommen, wenn du die Stahlstifte genau in die Löcher bekommen hast, in die sie gehören. Du triffst das auch mit dem Unterleib, denn ich habe kleine Trichter eingebaut, die den richtigen Weg zeigen. Jetzt drückst du auf diesen Knopf. Er macht die Winde locker. Die acht Seile in den Röhren funktionieren wie Bowdenzüge und ziehen die Schalen zueinander. Wenn sie ganz locker lassen, hast du fünfzig Zentimeter Platz. Nun schieb die Gummis auf deine Füße und steig ein!“ Cayen führte sich die Vibratoren ein und hockte sich über die Schale. Dann legte sie sich hinein und schob die Vibratoren an ihren Platz. Es ging wirklich leicht.</p>
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<p>„Jetzt fädele die Füße ein. Es sollte dir nicht wieder beide Fußrücken zerkratzen, denn ich habe die Stelle entgratet. Schön, deine Beine sind fest. Nun leg dich erst mal ganz entspannt hin. Packe jetzt deine linke Hand in die Form und schieb sie dahin, wo sie hingehört. Das Teil für die rechte Hand solltest du noch nicht anziehen. Leg erst mal den Deckel etwa so zurecht, wie er zum Schluss liegen soll.“ Claudia sah, dass im Kopfteil nun eine Anästhesiemaske steckte und dass Cayens Augen durch zwei dicke Gummipfropfen zugedrückt würden, wenn es soweit war. Auch die Ohren waren dick mit Neoprengummi gepolstert. „Nun taste dich in den linken Handschuh. Wenn du ihn an seine Stelle drückst, geht die Winde an und es geht zu. Bis kurz vorher kannst du den Vorgang auch durch Zurückziehen stoppen, aber wenn die Deckel passen, musst du für dreißig Sekunden die Luft anhalten.“ Cayen schob sofort ihre rechte Hand vor und die Winde begann zu arbeiten. Zuerst wurden die außen liegenden Seile immer kürzer, dann schloss sich die Schale langsam. Brummend spannte die Winde die Seile an. Nur noch ein Spalt zeigte, wo sich die schwarze polierte Schale geschlossen hatte. Brummend erwachten die Vibratoren zum Leben.</p>
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<p>Cayen klopfte auf die schwarze Hülle: „Geht es dir gut da drin?“ „Mmmmm“ „Sollen wir Dich rausholen? „Mmm-Mmm!“ Sven sah Claudia an: „Cayen ist selig. Wann fahren wir tauchen?“ Cayen blieb noch lange in ihrem Sarg und Claudia wachte draußen. Sie war sehr neidisch. Sie konnte hören, wie Cayen einen Orgasmus nach dem anderen hatte. In einem engen, dunklen, harten, warmen Sarg, bewegungsunfähig in der Stille eingeschlossen zu liegen war nicht ihr Traum. Aber wenn dieses Gefängnis auch noch weich wie ein Futteral wäre und die Öffnung nicht gerade über die Atmung gesteuert würde, dann würde sie sich auch so etwas wünschen. Sven hatte sicher noch Ideen.</p>
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<p>Plötzlich fühlte sie einen starken Druck an ihrem Hals und sah Cayens Sarg nur noch verschwommen. Als sie sich instinktiv an den Hals fasste, spürte sie eine Plastiktüte. „He, Claudia. Du hast dich schon seit einer Woche nur noch mit dieser süßen Maus beschäftigt. Und ich darf nicht. Möchtest du jetzt mit mir schlafen?“ Claudia spürte eine kräftige Hand an ihrem Hals und wusste, dass sie jetzt nicht „Nein“ sagen sollte. Sie wollte das aber auch nicht. „Fesseln?“ fragte Sven leise. Claudia mochte es, wenn er versuchte, seine Kraft und Überlegenheit zu demonstrieren und dabei vorsichtig blieb, um sie nicht zu verletzen. Und, da war sie sich ganz sicher, er hatte eine Heidenangst vor ihrer Revanche, falls er einmal ein Spiel übertrieb.</p>
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<p>Claudia genoss es, wie Sven umständlich eine dicke Lage Plastikfolie viermal um ihren Hals wickelte. Die Tüte lag ganz fest an ihrem Hals und mit jedem Atemzug wurde es feuchter vor ihrem Gesicht. Eine Hand von Sven hielt ihre Arme auf dem Rücken zusammengepresst, die andere massierte ihren Schritt. Claudia ertastete Svens steifen Penis. Um seine Energie beim Fesseln zu erhöhen, griff sie ihn am Schaft und kniff kräftig hinein. Sofort wurde der Druck um ihren Hals stärker und sie sackte stöhnend zusammen.</p>
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<p>Als Claudia wieder zu Bewusstsein kam, lag sie nackt auf dem Rücken. Die Plastiktasche vor ihrem Gesicht hatte nur ein kleines Loch vor ihrem Mund. Sven hatte eine Fünfzigmeterrolle der dünnsten Baufolie zu einem Seil gedreht und damit ihre Arme auf dem Rücken zusammengebunden, die Taille und den Brustkorb eng umwickelt und sie zum Schluss breitbeinig aufs Sofa gebunden. Er legte gerade eine weitere Lage der dünnen Folie auf sie und formte ein Loch genau über ihrem Schritt. So mochte sie Fesselspiele. Sie spürte keine Chance, sich zu befreien und doch drückte sie kein Seil. „Komm“ flüsterte sie und merkte sofort, dass Sven auf nichts anderes gewartet hatte. Sein dicker Schwanz drang ohne langes Vorspiel in sie ein und entführte sie in eine Welt aus Enge, Atemnot und einem wunderbaren Sex.</p>

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